Unterschriftenaktion: Pro Wahlkreis 4.000 Patienten für Schutz der Apotheken vor Ort (FOTO)

Abgelegt unter: Wahlen |






 


In jedem Bundestagswahlkreis haben 4.000 Patienten mit Name und
Adresse für den Schutz und die Stärkung der wohnortnahen Apotheken
unterschrieben. Dieser Durchschnitt ergibt sich bei 1,2 Millionen
Unterschriften, die zwischen Weihnachten und Ende Februar geleistet
wurden, und 299 Wahlkreisen zwischen Sassnitz und Berchtesgarden, in
denen am 24. September Direktmandate für den Bundestag vergeben
werden. Bei der Aktion „Gesundheitssystem in Gefahr“ haben mehr als
6.000 Apotheken aus allen 16 Bundesländern mitgemacht. „Das Votum der
Bürger ist ein klarer Handlungsauftrag an die Politik, die
Arzneimittelversorgung vor Ort zu stärken“, sagt Friedemann Schmidt,
Präsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände:
„Die einzige Maßnahme, die funktioniert: Der Versandhandel mit
Arzneimitteln muss auf rezeptfreie Medikamente begrenzt werden. Der
Gesetzentwurf des Bundesgesundheitsministeriums sollte vom Bundestag
zügig beraten und zeitnah verabschiedet werden.“

Mit Mecklenburg-Vorpommern im Nordosten und Bayern im Süden der
Republik liegen zwei Flächenländer ganz weit vorne, wo Demografie und
Infrastruktur eine besonders wichtige Rolle spielen – und für die
Patienten offenbar auch die wohnortnahe Arzneimittelversorgung zu
jeder Tages- und Nachtzeit durch öffentliche Apotheken ein äußerst
sensibles Thema ist. Mit mehr als 220.000 Unterschriften hat Bayern
fast 20 Prozent Anteil am bundesweiten Stimmaufkommen – trotz eines
Bevölkerungsanteils von kaum mehr als 15 Prozent.
Mecklenburg-Vorpommern konnte mit 55.000 Unterschriften bei nur 6
Wahlkreisen mehr als 9.000 Stimmen pro Mandat sammeln – mehr als
Doppelte des errechneten Bundesdurchschnitts.

Die Aktion „Gesundheitssystem in Gefahr“ hatte folgenden Text:
„Aktuelle Entscheidungen der EU machen es ausländischen Konzernen
noch einfacher, sich an unserem Gesundheitssystem zu bereichern.
Internationale Versandhändler wollen die Rosinen aus unserem System
picken, ohne das zu leisten, was meine Apotheke vor Ort macht: Nacht-
und Notdienst, persönliche Beratung, Rezeptur, … Ich fordere von
der Politik: Stoppen Sie die gefährlichen Einflüsse von außen.
Schützen Sie die Apotheken vor Ort!“. Am 19. Oktober hatte der
Europäische Gerichtshof entschieden, dass ausländische Versandhändler
sich nicht an die deutsche Festpreisbindung für rezeptpflichtige
Arzneimittel halten müssen.

Mehr Informationen unter www.abda.de

Pressekontakt:
Dr. Reiner Kern, Pressesprecher, 030 40004-132, presse@abda.de

Christian Splett, Pressereferent, 030 40004-137, c.splett@abda.de

Original-Content von: ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverb?nde, übermittelt durch news aktuell

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.



Blog Top Liste - by TopBlogs.de Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de