Unverzichtbares Bündnis mit Amerika (FOTO)

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– Polens Ministerpräsident Mateusz Morawiecki und Vizekanzler Olaf
Scholz betonen Gemeinsamkeiten
– FOTAR2018: erste Transatlantik-Konferenz von
Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung und Europa-Kolleg Hamburg
am 16./17.11.2018 an der Universität Hamburg war ausgebucht

In ihrem Gespräch am Samstagnachmittag, den 17. November 2018, zum
Abschluss der zweitägigen internationalen Transatlantik-Konferenz
„FOTAR2018“ in Hamburg nahmen der polnische Ministerpräsident Mateusz
Morawiecki und Bundesfinanzminister Olaf Scholz das große Ganze in
den Blick. Beide waren sich einig: Das transatlantische Bündnis
bleibt auch in Zeiten einer multipolaren Weltordnung unverzichtbar.

Der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki, Absolvent des
Postgraduiertenstudiengangs „Europäische Integration und
Internationale Wirtschaftsbeziehungen“ am Europa-Kolleg Hamburg, war
für die Tagung an seine alte Studienstätte zurückgekehrt, um mit dem
ehemaligen Bürgermeister Hamburgs und heutigen Vizekanzler Olaf
Scholz zu diskutieren. Angesprochen wurden Fragen rund um die Themen
Sicherheit, Energie, Handelsbeziehungen und Demokratie. Gleich zum
Einstieg sagte Morawiecki, dass die polnische Bevölkerung
pro-amerikanisch und pro-europäisch eingestellt sei. Olaf Scholz
betonte, dass die Europäische Union die große Chance biete, sich bei
unterschiedlichen Sichtweisen auch mal zu streiten, aber dabei immer
im Gespräch zu bleiben.

Insgesamt kennzeichneten rege Diskussionen die erste gemeinsame
Fachtagung „The Future of Transatlantic Relations: Challenges in
Trade, Security and Environmental Policy“ der
Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung und des Europa-Kolleg Hamburg.
Mit rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren alle drei Panels
zu den Themen Handel, Sicherheit und Umwelt komplett ausgebucht. Ein
erfolgreicher Auftakt für die Initiatoren, der von der Stadt Hamburg
geförderten Tagung.

Gestartet war die FOTAR2018-Konferenz, die im Lichthof der Staats-
und Universitätsbibliothek Hamburg stattfand, mit einem Grußwort der
Präsidentin der Hamburger Bürgerschaft, Carola Veit. Zu den
prominenten Expertinnen und Experten gehörten auch die ehemalige
stellvertretende US-Energieministerin Elizabeth Sherwood-Randall, die
Direktorin des Jacques-Delors-Instituts Brüssel Geneviève Pons sowie
Tacan Ildem, Vize-Generalsekretär der NATO für öffentliche
Diplomatie.

Peer Steinbrück, Kuratoriumsvorsitzender der
Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung, zitierte in seiner Keynote zum
Auftakt der FOTAR2018-Konferenz am 16. November 2018 in Bezug auf das
europäisch-amerikanische Verhältnis Helmut Schmidt: „Wir sind
einander durch Grundwerte verbunden – so sehr wir uns auch
voneinander unterscheiden.“ Steinbrück sagte überdies: „Obwohl das
transatlantische Bündnis derzeit Risse an der Oberfläche aufweist,
zeigt die FOTAR-Konferenz, dass die Kommunikationskanäle zwischen den
USA und Europa offenbleiben und dass Ideenaustausch und
Zusammenarbeit nicht nur auf höchster Ebene stattfinden dürfen.“

„Angesichts schwindender Selbstverständlichkeiten in den
transatlantischen Beziehungen – und darüber hinaus – ist es uns ein
zentrales Anliegen, aus der Perspektive von Wissenschaft, Politik und
Zivilgesellschaft die Idee des Westens konstruktiv weiterzudenken“,
unterstrich Professor Markus Kotzur, Präsident des Europa-Kolleg
Hamburg.

Pressekontakt:
Rückfragen der Redaktion:
Ulfert Kaphengst
Leiter Kommunikation und Medien
BUNDESKANZLER-HELMUT-SCHMIDT-STIFTUNG
Kattrepel 10, 20095 Hamburg
E-Mail: u.kaphengst@helmut-schmidt.de
Tel.: 040/3070-2934, Mobil: 0172/4185717

Original-Content von: Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung, übermittelt durch news aktuell

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