Vorführung alten Textilhandwerks im Freilichtmuseum Beuren

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An vielen Orten der Schwäbischen Alb und auch am Fuße der Alb wurden früher in Spinnereien, Webereien und Strickereien, aber auch in Heimarbeit, Textilien hergestellt. Im Freilichtmuseum Beuren kann man bei einer Handwerksvorführung am Samstag, dem 17. Juni, von 14 bis 17 Uhr, dieser Zeit nachspüren.
Im originalgetreu wieder aufgebauten Weberhaus aus Laichingen werden in der Stube zwei Strickmaschinen in Gang gesetzt. Kenntnisreich erläutert Strickmeister Leopold Paydl, der das Publikum, vor allem Kinder, schon öfters mit seinen Vorführungen begeisterte, sein Handwerk. Er arbeitete einst bei der Strickwarenfabrik HELO, einem der vielen traditionsreichen Textilunternehmen in der einst blühenden Textilstadt Nürtingen. Leopold Paydl führt vor und erläutert wie beispielsweise Pullover und Socken maschinell hergestellt wurden. An einer Flachstrickmaschine aus den 1950er-Jahren wird anschaulich nachvollziehbar wie der Strickstoff hergestellt wurde und an der Rundstrickmaschine aus den 1920er Jahren, wird gezeigt, wie Frauen in Heimarbeit große Mengen an Socken maschinell herstellen konnten.
Das Veranstaltungsprogramm 2017 kann kostenlos angefordert werden und wird auf der Homepage ausführlich vorgestellt.
Das Freilichtmuseum des Landkreises Esslingen in Beuren ist von Dienstag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr geöffnet, an Feiertagen auch montags.
Freilichtmuseum Beuren, Museum des Landkreises Esslingen für ländliche Kultur, In den Herbstwiesen, 72660 Beuren,
E-Mail: info@freilichtmuseum-beuren.de, Infotelefon 07025 91190-90, Telefax 07025 91190-10,
www.freilichtmuseum-beuren.de

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