Weiter wachsende Zahlen in der Altenpflegeausbildung / bpa zum Berufsbildungsbericht 2017

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Der heute vom Bundeskabinett beratene
Berufsbildungsbericht 2017 macht erneut deutlich, dass die Zahlen in
der Altenpflegeausbildung weiter wachsen, während sie in der
Gesundheits- und Krankenpflege sogar leicht rückläufig sind. In der
Gesundheits- und Krankenpflege lag die Zahl der Auszubildenden im
Schuljahr 2015/2016 bei 63.611 und ist damit gegenüber dem Vorjahr
leicht rückläufig (64.022 bzw. -0,6 %). Die Gesamtzahl der
Schülerinnen und Schüler in der Altenpflegeausbildung ist nach den
Daten der Schulstatistik im Vergleich zum Vorjahr erneut deutlich um
1.766 bzw. 2,7 % auf insgesamt 68.051 angestiegen. Die Zahl der
Neueintritte in eine Altenpflegeausbildung ist mit 23.612 im
Vergleich zum Vorjahr wiederum um 299 bzw. 1,3 % gestiegen. Dabei ist
zu berücksichtigen, dass in der Schulstatistik die zunehmenden
Eintritte in eine verkürzte Altenpflegeausbildung nicht
berücksichtigt werden. Nach den vorliegenden Meldungen der Länder ist
für das Schuljahr 2015/2016 von bundesweit 27.246 Eintritten in eine
Altenpflegeausbildung auszugehen.

Dazu erklärt bpa-Präsident Bernd Meurer:

„Jährlich steigen nun die Ausbildungszahlen in der Altenpflege,
während sie im Krankenpflegebereich mittlerweile sogar rückläufig
sind. Wer da noch ernsthaft behauptet, die Altenpflegeausbildung habe
ein Attraktivitätsproblem, dem ist nicht mehr zu helfen. Im Übrigen
bringt der Berufsbildungsbericht zum Ausdruck, dass es gerade für
Hauptschülerinnen und Hauptschüler immer schwieriger wird, einen
Ausbildungsplatz zu finden. Wer bei dieser Faktenlage nun auch noch
die Hürden für die Altenpflegeausbildung höher legen will, der
handelt zynisch und verwehrt jungen Menschen eine krisenfeste und
zukunftsfähige Ausbildung und die Chance auf eine sichere Berufs- und
Lebensperspektive.“

Den Berufsbildungsbericht 2017 finden Sie hier:
https://www.bmbf.de/pub/Berufsbildungsbericht_2017.pdf

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa)
bildet mit mehr als 9.500 aktiven Mitgliedseinrichtungen die größte
Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in
Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären
Pflege, der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in
privater Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa
tragen die Verantwortung für rund 290.000 Arbeitsplätze und circa
22.000 Ausbildungsplätze (siehe www.youngpropflege.de oder auch
www.facebook.com/Youngpropflege). Das investierte Kapital liegt bei
etwa 23 Milliarden Euro.

Pressekontakt:
Für Rückfragen: Olaf Bentlage, bpa-Pressesprecher, Tel.: 030/30 87 88
60, www.bpa.de

Original-Content von: bpa – Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V., übermittelt durch news aktuell

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