Westfalen-Blatt: Moscheebrände in Bielefeld aufgeklärt – politischer oder religiöser Hintergrund offenbar auszuschließen

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Die Brände in zwei Moscheen in Bielefeld sind
offenbar von einem Einbrecher gelegt worden, der es auf Geld und
Wertgegenstände abgesehen hatte. Ein politischer oder religiöser
Hintergrund ist nach Informationen des in Bielefeld erscheinenden
„Westfalen-Blattes“ (Online) auszuschließen.

Tatverdächtig ist ein 32-jähriger Bielefelder, der einschlägig
vorbestraft ist und derzeit wegen eines Einbruchs in eine Bielefelder
Tankstelle in U-Haft sitzt. Er habe die Einbrüche in die Bielefelder
Moscheen eingeräumt. Weil er dort nur wenig erbeutet habe, soll er
aus Frust Korane angezündet haben. Der Mann wurde durch DNA-Spuren an
beiden Tatorten überführt. Weitere Einzelheiten will die Polizei
heute bekanntgeben.

In den Moscheen an der Detmolder und Herforder Straße in Bielefeld
waren am 11. und 19. August Korane angezündet worden.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

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