Working Mom Studie 2017: Jede dritte Mutter fühlt sich alleinerziehend trotz Partner

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– rheingold Studie beleuchtet Lebenssituation berufstätiger Frauen
in Deutschland

– P&G bekräftigt beim W20 Summit in Berlin sein globales
Engagement für die Gleichstellung und Förderung von Frauen

Viele Mütter fühlen sich im Alltag trotz Partner als
alleinerziehend. Dies ist ein zentrales Ergebnis einer aktuellen
Studie, die das rheingold Institut zusammen mit der Online-Plattform
for-me-online.de des Konsumgüterherstellers Procter & Gamble (P&G)
durchgeführt hat. Rund 1.000 Frauen zwischen 20 und 50 Jahren gaben
dem rheingold Institut Auskunft zur eigenen Lebenssituation als
berufstätige Mutter in Deutschland.

Die Ergebnisse der Studie sind eindeutig: Working Moms reiben sich
nach wie vor auf. Konkret berichten viele Frauen, die Job und Familie
miteinander verbinden, von einem herausfordernden Alltag. Ein
besonderes Spannungsfeld ist der Working Mom Studie zufolge das
Familienmanagement. Neun von zehn Frauen (89 Prozent) sehen sich als
das Organisationstalent der Familie. Jede zweite Mutter (51 Prozent)
übernimmt die Dinge lieber selbst, bevor sie sich mit dem Partner
darüber auseinandersetzt. Zwei Drittel der Befragten (69 Prozent)
sehen sich dazu gezwungen, sowohl Vater- als auch Mutterrolle zu
übernehmen. Und ein Drittel (32 Prozent) fühlt sich alleinerziehend
trotz Partner oder betrachtet ihn gar als weiteres Kind (33 Prozent).

Superwomen an ihren Grenzen

Damit alles reibungslos läuft – Job, Erziehung und Partnerschaft
-, setzen sich die berufstätigen Mütter in Deutschland stark unter
Druck. Mehr als zwei Drittel (68 Prozent) geben an, immer 120 Prozent
zu geben. Sieben von zehn Frauen (72 Prozent) wollen stets alles
perfekt machen. Dabei gelingt der Spagat nur bedingt: Fast jede
zweite Befragte (46 Prozent) hat ständig ein schlechtes Gewissen,
Familie, Partner und Freunde zu vernachlässigen.

„Der Einfluss von Frauen in der Weltwirtschaft kann nur steigen,
wenn sie Beruf und Familie besser vereinen können“, sagt Kristina
Bulle, Brand Director P&G. „Die Studie zeigt, dass berufstätige
Frauen in Deutschland derzeit hierfür nicht die optimalen Bedingungen
vorfinden. Hinzu kommt ein Machbarkeitsideal der Gesellschaft, das
den Druck auf die Frauen erhöht. Wir sehen aber auch, dass sich ein
Großteil der Working Moms noch zu wenig Unterstützung von ihren
Partnern holt und oft zu hohe Ansprüche an sich selbst hat.“

Die Folge dieses Verhaltens: 46 Prozent der Studienteilnehmerinnen
geben an, dass von ihren Bedürfnissen im Alltag nichts mehr übrig
bleibt. Auch Entspannung finden die Mütter nur schwer. Denn zwar ist
für fast alle Frauen (92 Prozent) das eigene Zuhause immer ein
Rückzugsort. Gleichzeitig bedeutet es für 69 Prozent aber immer auch
Arbeit. Nur vier Prozent können in den eigenen vier Wänden beim
Nichtstun zur Ruhe kommen.

Die Mehrheit der Befragten (72 Prozent) stellt durchaus fest, dass
es ihnen besser geht, wenn sie sich nicht wegen allem verrückt macht.
Wenn sie etwas für sich tun würden – wissen 86 Prozent -, würde das
ihrer Familie zugutekommen. Und zwei von drei Frauen (66 Prozent) ist
bewusst, dass man es sich im Leben auch einmal leicht machen kann.
Wunsch und Realität klaffen aber auseinander.

W20 Summit: P&G bekräftigt globales Engagement für Gleichstellung
der Geschlechter

Beim W20 Summit (Women 20) in Berlin, auf dem Angela Merkel mit
Frauen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft der G20-Staaten
diskutierte, hat P&G sein weitreichendes Engagement für die globale
Gleichstellung und Förderung von Frauen unterstrichen. Im Mittelpunkt
der Veranstaltung stand, wie die Rolle und der Anteil von Frauen
innerhalb der wirtschaftlichen Wertschöpfungskette zu stärken ist. Im
Einzelnen standen dabei die Bereiche gleichberechtigter Zugang zum
Arbeitsmarkt sowie „Financial und Digital Inclusion“ im Fokus.

P&G nahm am 25. und 26. April an der W20-Konferenz teil, da das
Unternehmen Teil der Arbeitsgruppe war, die ein entsprechendes
Communiqué mit konkreten Maßnahmen verfasst hat, das am 26. April der
Kanzlerin übergeben wurde. P&G ist Unterzeichner der UN Women
Empowerment Goals und setzt sich weltweit und in seinen Kampagnen
stark für die Bedürfnisse von Frauen und das Aufbrechen von
Stereotypen, die Frauen im Alltag einschränken, ein.

Der Konsumgüterhersteller verfolgt das Ziel, eine Quote von 50
Prozent weiblicher Beschäftigter zu erreichen. Derzeit liegt allein
der Anteil von Frauen auf Managementebene bei 45 Prozent. Dabei
werden bereits zahlreiche Produktionsstandorte, wie z. B. in
Brasilien, Polen und Japan, von Frauen geleitet. Im Rahmen des
W20-Summits präsentierte P&G das Beispiel Japan als Best Practice:
Dort kehren 100 Prozent der Frauen nach der Geburt in ihren Job
zurück und drei Viertel der weiblichen Beschäftigten sind Working
Moms.

Auch in Deutschland ist es P&G ein wichtiges Anliegen, Frauen
dabei zu unterstützen, Familie und Beruf zu vereinen. Dazu zählen
Angebote wie flexible Arbeitszeitmodelle, Kooperation mit
Kinderkrippen, Unterstützung bei der Suche nach Betreuungsplätzen
oder auch das sogenannte „Kids Huddle“ am Standort Schwalbach, ein
vorübergehender Arbeitsplatz, der Spielmöglichkeiten für in
Notsituationen mitgebrachte Kleinkinder bietet.

Über die Studie

Das rheingold Institut befragte von Oktober 2016 bis Januar 2017
berufstätige Mütter zwischen 20 und 50 Jahren. Die Daten wurden
zweistufig erhoben: Etwa 40 Frauen befragte das Institut in
qualitativen Einzelinterviews und 1.021 Frauen in einer bundesweiten
quantitativen Online-Umfrage.

Über Procter & Gamble

Procter & Gamble (P&G) bietet Verbrauchern auf der ganzen Welt
eines der stärksten Portfolios mit qualitativ hochwertigen und
führenden Marken wie Always®, Ambi Pur®, Ariel®, Bounty®, Charmin®,
Crest®, Dawn®, Downy®, Fairy®, Febreze®, Gain®, Gillette®, Head &
Shoulders®, Lenor®, Olaz®, Oral-B®, Pampers®, Pantene®, SK-II®,
Tide®, Wick® und Whisper®.

Weitere Informationen über P&G und seine Marken finden Sie unter
www.pg.com und www.twitter.com/PGDeutschland.

Über „for me“

for me (www.for-me-online.de) ist eine der größten
Frauen-Communitys in Deutschland. Das Motto von for me lautet „Du
selbst sein steht dir gut!“. Ziel der Plattform ist es, eine
hilfreiche Quelle für Frauen in allen Lebenslagen zu sein und die
vielfältigen Facetten von Frauen als Mutter, Partnerin oder im Beruf
zu zeigen. for me möchte Frauen mit Familie im Alltagsleben mit Rat
und Inspiration zu verschiedensten Themen unterstützen – von Familie
und Gesundheit, über Wellness und Schönheit hin zu Rezepten und
Inspiration für das Zuhause.

Über rheingold

rheingold institut führt pro Jahr ca. 5.000 zweistündige
Explorationen zu allen Bereichen des Alltagslebens durch. Rund 45
feste und 55 freie Mitarbeiter erforschen Märkte, Medien und Kultur.
Daraus ist ein einzigartiger Erfahrungsschatz zu unterschiedlichsten
Themen geworden. Von ganz intimen menschlichen Phänomenen bis hin zur
Politik und Alltagskultur. rheingold verfügt damit über das
umfassendste, stets aktuelle, qualitative Wissen über Verbraucher
weltweit.

Pressekontakt:
P&G, Unternehmenskommunikation, Sulzbacher Straße 40, 65824
Schwalbach/Ts., Nina Knecht, Tel.: 06196 89-1924,
E-Mail: knecht.n@pg.com
Brandzeichen – Markenberatung und Kommunikation GmbH, Grünstraße 15,
40212 Düsseldorf, Julia Scherger, Tel.: 0211 585886-162,
Fax: 0211 585886-20, E-Mail: julia.scherger@brandzeichen-pr.de

Original-Content von: Procter & Gamble Germany GmbH & Co Operations oHG, übermittelt durch news aktuell

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