Zeitungsverleger Daniel Schöningh: Mindestlohn verantwortlich für Ende von „Frankenberger Zeitung“

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Der von SPD-Arbeitsministerin Andrea Nahles
durchgeboxte Mindestlohn ist verantwortlich für das Ende der in
Hessen erscheinenden „Frankenberger Zeitung“.

Gegenüber dem Mediendienst kress.de sagte Zeitungsverleger Daniel
Schöningh, dass die „Frankenberger Zeitung“ (erschien erstmals am 17.
August 1870 als „Frankenberger Bote“) keine Zukunft mehr hat. „Die
Schließung ist für diesen Herbst beabsichtigt“, sagte Schöningh
gegenüber kress.de. Grund für die Entscheidung sei die
wirtschaftliche Situation, „die sich im laufenden Jahr noch
verschärft hat durch den Mindestlohn im Zustellbereich“. Damit greift
Schöningh, ein Neffe von Dirk Ippen („Westfälischer Anzeiger“,
„Münchner Merkur“, „Fehmarnsche Tageblatt“) massiv die
Bundesregierung an.

Im Bing-Verlag sollen insgesamt 40 Arbeitsplätze gestrichen
werden. „Die Mitarbeiter machen einen vernünftigen Job“, bedauert
Schöningh, der mit dem harten Sparkurs die restlichen Arbeitsplätze
und das Schwesterblatt „Waldeckische Landeszeitung“ retten will.

Mehr auf kress.de, dem Mediendienst: http://nsrm.de/-/2f4

Pressekontakt:
Bülend Ürük
Chefredakteur
Tel. 0049-15147155124
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