Zum Weltkindertag am 20. September: / Waffenexporte stoppen – Kinder schützen

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Rund 250.000 Minderjährige werden als Soldaten
zum Kämpfen gezwungen, etwa 30 Millionen Kinder und Jugendliche sind
weltweit auf der Flucht. Viele von ihnen sind Opfer von Kriegen, die
auch mit deutschen Waffen geführt und angeheizt werden.

»Die häufigsten Fluchtursachen unserer Zeit sind Kriege,
gewaltsame Konflikte und Vertreibungen«, erklärte Jörg Angerstein,
Vorstandssprecher des internationalen Kinderhilfswerks terre des
hommes. »Zwei Drittel der weltweit rund 65 Millionen Flüchtlinge
kommen aus nur sechs Kriegsgebieten, nämlich Syrien, dem Irak,
Somalia, Afghanistan, Kolumbien und dem Südsudan. Deutsche Waffen
werden in all diesen Konflikten eingesetzt – von staatlichen Armeen
ebenso wie von Bürgerkriegsparteien, Terrorgruppen und privaten
Milizen. Das ist ein Skandal, den wir nicht hinnehmen können.«

terre des hommes hat deshalb zu den Bundestagswahlen die zur Wahl
stehenden Parteien zu ihrer Haltung zur Rüstungspolitik befragt und
eine Kampagne zum Stopp von Waffenexporten gestartet. »Im Mittelpunkt
steht die Forderung nach sofortigem Stopp des Exports von Kleinwaffen
und Munition sowie einem Ende der Waffenexporte in Länder, in denen
Kinder- und Menschenrechte verletzt werden«, so Jörg Angerstein. »Wir
erwarten, dass die nächste Bundesregierung sich nicht nur mit Worten
und Wahlprogrammen, sondern mit dem Verzicht auf den Exportschlager
Waffensysteme zur Verwirklichung der Kinderrechte bekennt.«

Kontakt:
Wolf-Christian Ramm,
Telefon 05 41 / 71 01-158,
c.ramm@tdh.de

Weitere Informationen:
www.stoppt-waffenexporte.de
Antworten der Parteien unter www.tdh.de/btw2017

Original-Content von: terre des hommes Deutschland e.V., übermittelt durch news aktuell

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