Zyklon „Amphan“: Caritas-Nothilfe gestartet / Caritas-Teams stellenÜberlebens-Pakete in Zyklon-Schutzbauten bereit – Spezialräume für Covid19-Verdachtsfälle – Caritas stellt 30.000 Euro bereit

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Nachdem der Zyklon „Amphan“ in Indien und Bangladesch auf Land getroffen ist, haben die Caritas-Nothilfe-Teams in den besonders schwer getroffenen Regionen tausende Überlebens-Pakete für Familien in Zyklon-Schutzbauten und Evakuierungszentren bereitgestellt. Organisiert werden die Verteilungen von Caritas-Mitarbeitern und Freiwilligen. Benötigt werden vor allem Lebensmittel, sauberes Trinkwasser, Hygiene-Artikel sowie Werkzeug und Material für die Reparatur der vom Sturm beschädigten Häuser. Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, unterstützt die Nothilfe ihrer Partner im ersten Schritt mit 30.000 Euro. Besonders dringend auf Unterstützung angewiesen sind insbesondere Arme, Alte und Kranke, die der Verlust ihres Hab und Gut existenziell trifft.

Aufgrund der unterbrochenen Telefon- und Internetverbindungen gehen Meldungen über Tote, Verletzte und Sachschäden aus entlegenen Regionen nur nach und nach ein. Erste Lage-Einschätzungen der Caritas-Helfer deuten allerdings darauf hin, dass der Zyklon „Amphan“ massive Sachschäden verursacht, jedoch verhältnismäßig wenige Todesopfer gefordert hat. „Es sind zahlreiche Schutzbauten in den vergangenen 20 Jahren errichtet worden, zudem wird viel früher vor Wirbelstürmen gewarnt und die Menschen werden konsequenter evakuiert. Die Katastrophenvorsorge zahlt sich insofern aus“, so Indien-Experte Peter Seidel von Caritas international. Erschreckend sei jedoch, dass die Stärke der Wirbelstürme aufgrund des Klimawandels und der Erwärmung der Meere von Jahr zu Jahr zunehme. „Wir befinden uns mit unseren Vorsorge-Projekten in einem ständigen Wettlauf gegen den Klimawandel.“

Es handelt sich bei „Amphan“ um einen der schwersten Wirbelstürme der vergangenen 20 Jahre. Bereits vor Auftreffen des Zyklons hatten Caritas-Teams die Bewohner der Dörfer in den Küstenregionen vor dem Wirbelsturm gewarnt. Die Caritas-Zyklonschutzbauten waren speziell desinfiziert und mit separaten Räumen für Covid19-Verdachtsfälle eingerichtet worden. Caritas international unterstützt seit 20 Jahren Katastrophenvorsorge-Projekte in Indien und Bangladesch. So sind unter anderem 254 sturmfeste Schutzbauten errichtet worden. Diese bieten 200.000 Menschen Schutz.

Spenden mit Stichwort „Zyklon Südasien“ werden erbeten auf:

Caritas international, Freiburg,

IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02

Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe

BIC: BFSWDE33KRL oder online unter: http://www.caritas-international.de

Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin

Spendenstichwort „Wirbelsturm Fani“

IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02

Evangelische Bank eG

BIC GENODEF1EK1 oder online unter http://www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/

Caritas international ist das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes. Dieser gehört zum weltweiten Netzwerk der Caritas mit 165 nationalen Mitgliedsverbänden.

Pressekontakt:

Herausgeber: Deutscher Caritasverband, Caritas international,
Öffentlichkeitsarbeit, Karlstraße 40, 79104 Freiburg. Telefon
0761/200-0. Achim Reinke (Durchwahl -515). http://www.caritas-international.de

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