Als die Vereinten Nationen 2025 verkündeten: _“Older Persons Driving Local and Global Action“_, nahm die Wiener Altersexpertin Gaby Barton das wörtlich: Sie lud die Generation 65+ ein, ihre Perspektive zu teilen. Zum diesjährigen Weltaltentag am 1. Oktober 2026 präsentiert sie das Ergebnis – den Sammelband „Das Alter, wie isses so?“ als inoffizielles Buch zum jährlichen 1.10.. Sie verbindet damit den Startschuss für die Initiative „ALT“ mit konkreten Vorhaben für 2026/2027.
_Wien, Ende September 2026_ – Der von der UNO ausgerufene Internationale Tag der älteren Menschen am 1. Oktober erinnert jährlich an die Chancen und Herausforderungen des demografischen Wandels. Doch während das UN-Motto 2025 die aktive Gestaltungskraft älterer Menschen einforderte, setzt das neue UN-Motto 2026 (_“The Age of Longevity: Rethinking Systems for Longer Lives“_) den Fokus auf das systemische Umdenken für eine langlebige Gesellschaft. Die 72-jährige Autorin, Moderatorin und „Proof of Concept“-Unternehmerin Gaby Barton schlägt genau diese Brücke: Von der eigenen Stimme hin zur Veränderung bestehender Strukturen auf der Mikro-Ebene.
Das Buch als Einlösung des UN-Mottos 2025
Vor genau einem Jahr rief Gaby Barton im Wiener Café Schlemmer und über ihre Medienkanäle Autorinnen und Autoren der Generation Ü65 dazu auf, ihre Sichtweise, Geschichten und Lebenserfahrungen niederzuschreiben. Pünktlich zum 1. Oktober 2026 erscheint nun der Sammelband „Das Alter, wie isses so?“.
_“Wir wollten keine graue Theorie, sondern ehrliche, vielschichtige Einblicke in die Gedankenwelt und Lebenserfahrung von Menschen, die diese Lebensphase aktiv gestalten“_, erklärt Barton.
Perspektive 2026/2027: Denkstrukturen aufbrechen & Systeme beeinflussen
Gleichzeitig startet Barton das Projektdach „ALT Initiative 1.10.“, um die Forderung des UN-Mottos 2026 – das Neu-Denken unserer Systeme – in konkrete, lokale Aktionen zu übersetzen. Für die Jahre 2026/2027 stehen zwei Schwerpunkte im Vordergrund:
* System Kommune & Dialog: Zukunfts-Werkstätten & Diskussionsevents Mit dem interaktiven Format „Zukunft Alter Jetzt“ bietet die Initiative ALT Kulturveranstaltern, Städte, Gemeinden, NPOs und Unternehmen maßgeschneiderte Dialog- und Werkstattformate an. Das Erklärte Ziel: Denkstrukturen bei allen Altersgruppen aufzubrechen. Es geht darum, feste Klischees über das Älterwerden zu hinterfragen und ältere Menschen als wertvolles Asset in die Kommunal- und Stadtentwicklung einzubinden.
* System Bildung & Kultur: Unter dem Label der Initiative ALT werden regelmäßig Schreib- und Publikationswerkstätten sowie begleitete Schreibreisen organisiert. Menschen ab 65 Jahren werden dabei unterstützt, ihr Lebenswerk, Fachwissen oder autobiografische Projekte zu Papier zu bringen und als Buch zu veröffentlichen.
Ein offenes Format für Mitstreiterinnen und Mitstreiter
Die „ALT Initiative 1.10.“ versteht sich als dynamisches Netzwerk und Ideen-Lab. _“Diese Pläne für 2026/2027 sind der Startschuss. Alles Weitere entwickelt sich organisch aus den Bedürfnissen, Ideen und Interessen der Mitstreiterinnen und Partner, die sich uns anschließen“_, so Barton. Die Initiative lädt Gleichgesinnte, Autorinnen, Kommunen und Kulturträger in Österreich, Deutschland und der Schweiz zum Mitgestalten ein.
Barton sieht sich bestätigt, denn auch die BAGSO (Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen in Deutschland), führt ihre in 2025 gestartete Mitmach-Aktion „JA zum Alter“ auch zum 1. Oktober 2026 fort.
Über Gaby Barton: M.A. Gaby (Gabriele) Barton (72) ist Autorin, Moderatorin, Impulsgeberin und Gründerin der „ALT Initiative 1.10.“. Als Vertreterin der produktiven Älteren begleitet sie Organisationen, Kommunen und Senior:innen bei den Herausforderungen von Langlebigkeit und demografischem Wandel.
Live Impulse gibt Barton regelmäßig über ihren Podcast „Alt Ja Bitte“ sowie dem
den gleichnamigen YouTube-Kanal sowie in B2B-Formaten auf LinkedIn.
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