Nach dem antisemitischen Anschlag von Halle will die
Landesregierung neue Anstrengungen gegen die Radikalisierung isolierter Menschen
unternehmen. Einen Teil der Bevölkerung erreiche politische Bildung bislang gar
nicht, sagte Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) im Interview mit der in
Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Montagausgabe). Nötig seien neue
Ansätze in ganz Deutschland, sagte Haseloff, „denn diesen Tätertyp kann es
überall geben“. Der Anschlag habe dem Land eine tiefe Wunde geschlagen. Mit
Blick auf den Fall Robert Möritz sagte Haseloff, die CDU stehe für das
christliche Kreuz „und nicht für das genaue Gegenteil, das Hakenkreuz“.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de
Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/47409/4476366
OTS: Mitteldeutsche Zeitung
Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell
