Die aktuellen Reformpläne der Bundesregierung zum Pflegegrad 1 läuten ein Umdenken in der Gesundheitspolitik ein: Der Fokus rückt weg von reinen Haushaltsdiensten, hin zu frühzeitiger Prävention und dem gezielten Erhalt der Selbstständigkeit von Senioren, die im eigenen zu Hause wohnen bleiben wollen. Für das Berufsfeld der Seniorenassistenten bedeutet dies eine enorme Aufwertung.
Mit der Ausbildung in der Senioren-Assistenz/Plöner Modell gründete Ute Büchmann 2007 als erste Unternehmerin in Deutschland ein Weiterbildungsunternehmen zur Ausbildung von ambulant tätigen Senioren-Assistenten. Zu den Reformplänen der Bundesregierung merkt Büchmann an: „Die politische Debatte zeigt deutlich, dass bloße Nachbarschaftshilfe und reine Putzdienste im vorpflegerischen Raum nicht ausreichen und ergänzt werden müssen. Gefragt ist eine fachlich fundierte Alltagsbegleitung, die Vereinsamung verhindert, kognitive Fähigkeiten fördert und pflegende Angehörige verlässlich entlastet. Denn Ältere brauchen mehr als Nahrung und Pflege. Und dieses „mehr“ leisten Senioren-Assistenten. Diese kümmern sich professionell um Alltagbegleitung, bringen älteren Menschen Anerkennung und Wertschätzung entgegen und sorgen für deren soziale Teilhabe am gesellschaftlichen Leben“.
Als staatlich anerkannte „Servicestelle für Qualitätssicherung“ für das Land Schleswig-Holstein besetzt Büchmann Seminare hierbei eine Schlüsselrolle. Das Unternehmen bereitet angehende Senioren-Assistenten in einer 120-stündigen Weiterbildung an Wochenenden präzise auf die gestiegenen Qualitätsanforderungen der Pflegekassen vor. Seminare finden in Kiel, Hamburg, Berlin und Nürnberg statt. Der Erfolg gibt dem Konzept recht: Über das hauseigene kostenlose Vermittlungsportal VERMITTLUNGSPORTAL können Kunden und Angehörige nach einer geeigneten Senioren-Assistenz suchen.
Die Neuausrichtung der Pflege macht deutlich: Qualifizierte Seniorenassistenz ist kein Luxus, sondern das entscheidende Bindeglied, um das frühzeitige Abrutschen in höhere Pflegegrade zu verhindern. Sie bietet den Älteren Hilfe zur Selbsthilfe und genau die präventive Antwort, die der Gesetzgeber jetzt fordert.
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