Es ist zweifelsohne eine gute Idee, bei
solch gefährlichen Gegenständen die Datenbestände der bundesweit 600
zuständigen Behörden zusammenzuführen. Das Register wird der Polizei
die Arbeit insofern erleichtern, dass sie künftig vor einem Einsatz
weiß, ob sie es mit einem Bewaffneten zu tun hat. Allerdings nur so
lange, wie er über legale Waffen verfügt. Gerade im Bereich der
organisierten Kriminalität ist eine ordnungsgemäße Anmeldung von
Gewehren jedoch nicht unbedingt die Regel. Und auch in der
rechtsextremen Szene – wie einige Funde der letzten Zeit belegen –
wird ein Register nicht alle existierenden Waffen erfassen.
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