Asklepios und Gesundheitsminister Heiner Garg suchen nach gemeinsamer Lösung für Rehakliniken

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– MSGJFS will am Montag offene Fragen zur Behandlung von Rehakliniken im Rahmen des COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetzes klären

In einem persönlichen Telefonat haben Asklepios CEO Kai Hankeln und der Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein (MSGJFS), Dr. Heiner Garg, am heutigen Vormittag zur Problematik der Vergütung von Rehakliniken in der Corona-Krise gesprochen. Es wurde vereinbart, dass am Montag in Anlehnung an die bisherige Auslegung des COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetzes durch das Bundesgesundheitsministerium (BMG) und andere Bundesländer, eine Lösung für die Rehakliniken des Landes Schleswig-Holstein gefunden wird.

Der Minister kündigte an, alle offenen Fragen zum Umgang mit den Rehakliniken des Landes am Montag im Sinne der Gesundheitsversorgung der Menschen und Versorger in Schleswig-Holstein zu klären. Er sicherte zu, dass Rehakliniken, die vom MSGJFS des Landes Schleswig-Holstein zur Bewältigung der Corona-Krise als Entlastungskrankenhaus definiert werden, gemäß des Krankenhausentlastungsgesetzes wie ein Akutkrankenhaus vergütet werden sollen.

Asklepios hatte kritisiert, dass das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein (MSGJFS) im Gegensatz zu anderen Bundesländern und dem BMG das COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz zum Nachteil der Rehakliniken auslegen würde. So sollte die Asklepios Klinik Am Kurpark im Schleswig-Holsteinischen Bad Schwartau trotz Benennung als Entlastungskrankenhaus wie jede andere Rehaklinik, die nicht zur Bewältigung der Corona-Krise herangezogen wird, gemäß Sozialschutzpaket des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) gesichert werden. Das hätte bedeutet, dass die Rehaklinik, wie alle anderen Rehakliniken auch, mit 60 Prozent ihres regulären Tagessatzes vergütet worden wäre. Je nach Fachrichtung der Klinik würde das einem Betrag von 75 Euro bis 140 Euro entsprechen. Akutkliniken werden in dieser Phase jedoch mit 560 Euro pro Tag pauschal vergütet, womit der deutlich höhere Aufwand der Häuser in der Krise ausgeglichen werden soll. Das müsse aufgrund der hohen Vorhaltekosten auch für die Entlastungskrankenhäuser gelten, hatte Asklepios kritisiert, da diese anderenfalls an die Existenzgrenze stoßen könnten.

“Wir sind dem Minister für seine schnelle Reaktion im Interesse aller Beteiligten dankbar. Es ist wichtig, dass in dieser schwierigen Phase für das Gesundheitssystem und die Bürger in diesem Land alle an einem Strang ziehen, damit die Corona-Krise optimal bewältigt werden kann”, sagt Kai Hankeln, Asklepios CEO.

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