neues deutschland: Linke-Bundestagsabgeordneter Pascal Meiser fordert Tarifvertrag für Berliner Laborangestellte

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Mindestens 350 Laborangestellte in Berlin arbeiten für zu wenig Geld, kritisiert der Linke-Bundestagsabgeordnete Pascal Meiser. “Es kann nicht sein, dass diejenigen, die in Zeiten der Coronakrise in den Labors für uns Berlinerinnen und Berliner bis zum Anschlag arbeiten, dafür mit Dumpinglöhnen abgespeist werden”, sagte Meiser der in Berlin erscheinenden Tageszeitung “neues deutschland” (Montagausgabe).

Die Beschäftigten der Labor Berlin GmbH, eines gemeinsamen Tochterunternehmens der landeseigenen Kliniken Vivantes und Charité, hätten deutliche Nachteile gegenüber ihren tariflich bezahlten Kollegen – die Gewerkschaft Verdi spricht von 300 bis 500 Euro Differenz. In diesem größten Laborbetrieb der Hauptstadt werden neben den üblichen 65 Millionen Analysen jährlich nun auch große Teile der Tests zur Erkennung des Coronavirus SARS-CoV-2 durchgeführt. In allen Berliner Laboren liegt die Kapazität bei 3000 Analysen täglich. Die Nachfrage liegt aber deutlich höher. “Vivantes und Charité müssen umgehend mit der zuständigen Gewerkschaft Verdi einen Tarifvertrag zur Angleichung der Löhne an das Tarifniveau in den Muttergesellschaften abschließen. Sollten sie sich dem weiter verweigern, erwarte ich, dass der Senat eine entsprechende Gesellschafteranweisung erteilt”, so Pascal Meiser gegenüber “nd”.

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