Ausbildungsberuf für Personaldienstleistungskaufleute wird zehn Jahre alt: „Geläufigste Ausbildung im Personalwesen“

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BAP, iGZ // „Personalexperten sind in
Zeiten des Fachkräftemangels gefragter denn je. Gerade im Hinblick
auf den technologischen Fortschritt, der auch in der
Zeitarbeitsbranche Einzug hält, werden Intuition und menschliche
Empathie immer wichtiger. Und dies sind die Schlüsseleigenschaften
eines guten Personaldienstleisters“, sind sich Wilhelm
Oberste-Beulmann, für Bildung zuständiger Vizepräsident beim
Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e.V. (BAP), und
Thorsten Rensing, für Bildung zuständiges Mitglied im Bundesvorstand
des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) mit
Blick auf das zehnjährige Bestehen des Ausbildungsberufs der
Personaldienstleistungskaufleute (PDK) einig.

Rund 7.000 Azubis durchliefen seit 2008 erfolgreich die Prüfungen,
die am Ende der dreijährigen Ausbildung stehen. „Die anhaltend
positiven Zahlen unseres Ausbildungsberufes freuen uns jedes Jahr
aufs Neue und bestätigen uns darin, dass wir mit seinen Inhalten und
der Ausrichtung auf dem richtigen Kurs liegen“, so Rensing. Zum
Schuljahresbeginn im September beginnen rund 1.000 angehende PDKler
diese Ausbildung.

Vor zehn Jahren begann der erste Jahrgang von PDK-Azubis an 33
Berufsschulen. Damit war der Startschuss für eine duale
Berufsausbildung gefallen, die die Ausbildungsplattform azubify.de
als die „geläufigste Ausbildung im Personalwesen“ bezeichnet. Den
Impuls für die PDK-Erfolgsgeschichte legten damals die führenden
Verbände der Personaldienstleistungsbranche. „Der Bedarf nach einer
fokussierten Qualifizierung unserer Mitarbeiter war sehr groß, denn
bei den angestammten kaufmännischen Berufen lagen die Schwerpunkte in
der Ausbildung einfach zu weit weg von dem, was unseren Alltag
ausmacht“, erläutert Oberste-Beulmann das darauf folgende
Zusammenwirken der Zeitarbeitgeberverbände.

Gemeinsam mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag
(DIHK), dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) sowie der
Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA)
entwickelten die Verbände den Lehrplan und die Prüfungsinhalte. Dabei
richteten sie die Ausbildung so aus, dass der PDK-Beruf auch für die
Personalabteilungen sämtlicher Unternehmen attraktiv ist. Deswegen
wurden PDKler von Anfang an auch außerhalb der
Personaldienstleistungsbranche ausgebildet.

Gründe für die positive Resonanz seien unter anderem die
vielfältigen Einstiegs- und Aufstiegschancen für
Personaldienstleistungskaufleute. Abhängig von der entsprechenden
Weiterqualifizierung und Berufserfahrung sei sowohl bei
Personaldienstleistungsfirmen als auch in Personalabteilungen in
Unternehmen beinahe jede Position möglich. „Dass die Ausbildung nicht
nur für Schulabgänger interessant ist, liegt an ihrem modularen
Aufbau. Für jedes Ausbildungsjahr ist genau festgelegt, was die
Auszubildenden im Unternehmen und in der Berufsschule lernen. Dadurch
ist es möglich, sich vorhandene Qualifikationen aus anderen
Bildungswegen und Berufen anrechnen zu lassen“, erklären
Oberste-Beulmann und Rensing.

Der praktische Bezug ist fundamentaler Bestandteil der
Ausbildung. „Am besten gefiel mir, dass man schnell Verantwortung
übernehmen konnte“, berichtet Carina Sternke von der
LetterserviceAgentur GmbH. Die Jahrgangsbeste aller PDKs in
Nordrhein-Westfalen war vom ersten Ausbildungstag an bei
Verhandlungen mit Kundenunternehmen dabei, unterbreitete Angebote und
betreute Mitarbeiter. „Vorstellungsgespräche führen, Arbeitsverträge
erstellen, und den Kontakt zu den Kunden halten“, zählt Sternke nur
einige Punkte auf, was ihr an ihrer Tätigkeit am besten gefällt.

Pressekontakte:

Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP)
Tobias Hintersatz (Pressereferent)
Tel.: 030 / 20 60 98 – 30
Email: t.hintersatz@personaldienstleister.de

Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ)
Wolfram Linke (Pressesprecher)
Tel.: 0251 / 322 62 – 152
Email: linke@ig-zeitarbeit.de

Original-Content von: Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e.V. (BAP), übermittelt durch news aktuell

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