BERLINER MORGENPOST: Dicke Luft bei der BSR / Kommentar von Joachim Fahrun zu Privilegien bei der BSR

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Gegen eine gute Kooperation zwischen Vorstand und
Arbeitnehmervertretern ist nichts einzuwenden. Wohl aber dagegen,
dass es in einem durch den Gebührenzahler finanzierten Unternehmen
Begünstigungen für Personalräte gibt, die womöglich das rechtlich
Zulässige und das praktisch Gebotene übersteigen. Das ist nicht gut
für den Betriebsfrieden, auf den die Stadt und die BSR selbst
angesichts kommender Aufgaben angewiesen ist. BSR-Chefin Tanja
Wielgoß lässt diese Grauzone unter die Lupe nehmen. Das liegt im
Interesse der Stadt und der Gebührenzahler, auch wenn die frühere
Unternehmensberaterin dabei bisweilen nicht den BSR-üblichen Ton
trifft. Viele Arbeitnehmervertreter wollen sie dafür ablösen. Das
spricht nicht dafür, dass sie das Wohl des Unternehmens und seiner
Belegschaft vor ihr eigenes stellen.

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