BERLINER MORGENPOST: Gutes Geld für rares Personal / Kommentar von Isabell Jürgens

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Erzieher- und Lehrermangel, Personalmangel in den
Standesämtern, bei den Kfz-Meldestellen und der Polizei sind bekannt.
Nun aber trifft es auch die Gesundheitsämter der Berliner Bezirke und
vor allem den Öffentlichen Gesundheitsdienst. 20 Prozent der Stellen
sind unbesetzt. Und die Lücke wächst. Denn anderswo lässt sich mehr
verdienen. Man mag es unfair und für den Steuerzahler auch teuer
finden, wenn neu angeworbene Fachärzte mittels Sonderverträgen bis zu
1500 Euro im Monat mehr verdienen sollen als das bislang in den
Landes- und Bezirksämtern tätige Personal. Doch der Blick in die
Lohntabelle von Krankenhausärzten zeigt, dass es zu diesem Schritt,
den der Senat jetzt beschlossen hat, wohl keine Alternative gibt. Es
muss gehandelt werden, denn die Aufgaben, die diese Ämter wahrnehmen,
sind wichtig.

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