BERLINER MORGENPOST: Sensibler Breitscheidplatz – Kommentar von Carolin Brühl

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Leicht ist es nicht, Lösungen für dauerhafte
Sicherheitsmaßnahmen auf dem Breitscheidplatz zu finden, die allen
gefallen. Der Platz ist wegen seiner besonderen Geschichte so
sensibel zu behandeln wie kein anderer sonst in Berlin.

Kritiker der aktuellen Sicherheitsmaßnahmen fordern einen Abbau
und argumentieren, auch auf anderen Plätzen könnten Anschläge verübt
werden. Auf dem Breitscheidplatz ist es aber passiert.

Die Senatsinnenverwaltung hat jetzt ein Konzept erarbeitet und
diskutiert, wie das Areal dauerhaft gegen sogenannte Überfahrtaten
gesichert werden soll. „So viel Sicherheit wie nötig, so wenig
Einschränkungen wie möglich“ steht darin. Das ist sicher gut und
richtig, wenn auch nicht sonderlich überraschend oder kreativ.

Und es stellen sich immer noch die Fragen, warum es so lange
gedauert hat, ein solches Konzept zu entwickeln und wann es endlich
umgesetzt wird. Im Dezember jährt sich der Anschlag bereits zum
dritten Mal. Es ist davon auszugehen, dass bis und während des
Weihnachtsmarkts die massiven, temporären Sperrmittel rund um den
Platz bleiben müssen.

Pressekontakt:
BERLINER MORGENPOST

Telefon: 030/887277 – 878
bmcvd@morgenpost.de

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