Börnsen/Poland: Deutschland – ein Land der Musik

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Am 1. Oktober ist der Welttag der Musik. Dazu
erklären der kultur- und medienpolitische Sprecher der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion Wolfgang Börnsen (Bönstrup) und der
zuständige Berichterstatter Christoph Poland:

„Das deutsche Musikleben ist vielfältig und vereint Millionen von
Menschen unter dem Dach der Musik – ob im Profi- oder Laienbereich,
ob als Zuhörer oder durch aktives Musizieren. Fast die Hälfte aller
weltweit existierenden Profiorchester sind in Deutschland beheimatet;
an den knapp 1.000 Musikschulen beteiligen sich täglich Kinder,
Jugendliche und Erwachsene aktiv am Musikleben in Deutschland. Rund
sieben Millionen Menschen musizieren in Deutschland im Laienbereich.
Dieser kulturelle Reichtum bedarf des Schutzes und der Förderung –
nicht als luxusorientierte Freizeitgestaltung, sondern als Grundlage
einer erfolgreichen Gesellschaftspolitik.

Die Antwort der Bundesregierung auf eine Große Anfrage zur
Musikförderung des Bundes veranschaulicht deutlich, welch großes
Gewicht die unionsgeführte Bundesregierung auf die Förderung von
Musik legt. Die Bundesregierung stellte im vergangenen Jahr über 44
Millionen Euro für die Musikförderung zur Verfügung. Es wurden sowohl
klassische Musikeinrichtungen wie die Bayreuther Festspiele mit 2,3
Millionen Euro gefördert als auch populäre Musikprojekte wie die
Initiative Musik mit zwei Millionen Euro und Laienmusikverbände wie
die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Chorverbände mit 73.000 Euro und
die Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände mit 258.000 Euro.
Der Deutsche Musikrat erhielt über drei Millionen Euro. Außerdem
fördert BKM Häuser, die das Erbe herausragender Komponisten bewahren,
wie das Bach-Archiv in Leipzig mit 683.000 Euro oder das
Beethoven-Haus in Bonn mit 560.000 Euro. Im Rahmen der Berliner
Festspiele finanzierte der Bund das Musikfest (1,4 Millionen Euro),
die Märzmusik (609.698 Euro) und das Jazzfest (210.657 Euro). Für die
Rundfunk Orchester und Chöre Berlin GmbH bringt die Bundesregierung
jährlich fast 12 Millionen Euro auf. Die Antwort der Bundesregierung
auf die Große Anfrage bestätigt: Deutschland ist ein Land der Musik.

Die CDU/CSU-Bundesregierung verfolgt das Ziel, den Zugang zur
Musik zu verbessern und legt deshalb in ihrer Kulturpolitik einen
besonderen Schwerpunkt auf die kulturelle Bildung. Gerade im
Internetzeitalter ist Musik für Jugendliche eine unverzichtbare
Quelle kreativer und schöpferischer Betätigung. Der Bund förderte
deshalb das Projekt „Jedem Kind ein Instrument“ im vergangenen Jahr
mit ca. 3,5 Millionen Euro. Trotz des großen finanziellen Engagements
des Bundes im Bereich der Musikförderung sind aber in erster Linie
die Länder gefragt, das musikalische Angebot in Deutschland zu
verbessern. Auch die Musikförderung der Länder darf nicht nachlassen.
Sparmaßnahmen sollte es hier nicht geben. Das Musikland Deutschland
lebt von den vielen begeisterten Profi- und Laienmusikern.
Stellvertretend für sie alle gilt heute unser Dank dem Deutschen
Musikrat und seinem Generalsekretär Christian Höppner.“

Hintergrund:

Der Weltmusiktag wurde 1975 vom Internationalen Musikrat unter der
Leitung des damaligen IMC-Präsidenten Yehudi Menuhin (USA) ins Leben
gerufen.

Pressekontakt:
CDU/CSU – Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
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