Braucht Deutschland ein Moscheeregister? Das Thema im neuen „moscheereport“ mit Constantin Schreiber auf tagesschau24

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Sendetermin: Mittwoch, 5. Juni, 20.15 Uhr

Die Zahl der Moscheen in Deutschland ist nicht genau bekannt – es
gibt nur Schätzungen. Demnach wird bundesweit von etwa 2500
muslimischen Gotteshäusern ausgegangen. Die Dachverbände wie Ditib
oder der Zentralrat der Muslime in Deutschland vertreten nur einen
Teil der Moscheen. Um alle muslimischen Gotteshäuser zu erfassen,
fordern Politikerinnen und Politiker von CDU und CSU daher ein
Moscheeregister. Mit den Vor- und Nachteilen eines solchen Registers
beschäftigt sich Constantin Schreiber im neuen „moscheereport“.
tagesschau24 zeigt die Sendung am Mittwoch, 5. Juni, um 20.15 Uhr. Am
Sonntag, 9. Juni, läuft sie um 13.15 Uhr noch einmal. Zudem wird sie
online unter tagesschau.de zu sehen sein.

Für den „moscheereport“ hat sich Constantin Schreiber mit dem
CDU-Politiker Carsten Linnemann getroffen. Der stellvertretende
Vorsitzende der Unionsfraktion sagt mit Blick auf islamistische
Gefährder: „Es reicht nicht aus, Moschen zu schließen, wenn die Tat
passiert ist, sondern es muss vorher gehandelt werden.“ Daher brauche
man ein Moscheeregister. Kritikerinnen und Kritiker dieser Forderung
haben verfassungsrechtliche Bedenken und befürchten eine negative
Wirkung. „Das Signal ist Misstrauen und Kontrolle“, warnt die
Politikwissenschaftlerin Karen Schönwälder. Das könne etwa dazu
führen, dass sich Muslime aus öffentlicher Beteiligung zurückziehen
würden. Ein Vertreter einer Hamburger Moscheegemeinde äußert im
„moscheereport“ Unverständnis: „Wozu Überwachung? Wir sind ein Teil
von Deutschland.“

Constantin Schreiber steht Journalistinnen und Journalisten für
Gespräche zur Sendung zur Verfügung. Wenn Sie Interesse an einem
Interview haben, melden Sie sich gern bei der NDR Presse und
Information, E-Mail: presse@ndr.de, Telefon 040 – 4156 2300.

Sie finden den neuen „moscheereport“ in Kürze im Vorführraum des
NDR Presseportals (www.NDR.de/presse).

Fotos: www.ARD-Foto.de

Pressekontakt:
Norddeutscher Rundfunk
Presse und Information
Iris Bents
Tel: 040 /4156-2304
Mail: i.bents@ndr.de

http://www.ndr.de
https://twitter.com/NDRpresse

Original-Content von: NDR Norddeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

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