CDU-Wirtschaftsrat warnt vor “Treuhandanstalt 2.0” durch Corona-Krise

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Der CDU-Wirtschaftsrat hat die Bundesregierung vor einer Art “Treuhandanstalt 2.0” mit vielen neuen Staatsbeteiligungen wegen der Corona-Krise gewarnt. Statt Betriebe einfach zu verstaatlichen, solle die Regierung auf eine “Kreditfondslösung” mit einer Mischung aus staatlichem und privatem Kapital bei Beteiligungen setzen, sagte der Generalsekretär des Wirtschaftsrats, Wolfgang Steiger, der Düsseldorfer “Rheinischen Post” (Mittwoch). Denn der Staat habe mit seinen Beamten nicht das ausreichende Fachwissen, um viele Unternehmensbeteiligungen zu steuern. Private Fondsmanager müssten dem Staat helfen. “Hingegen sollten Verstaatlichungen von Unternehmen das äußerste Mittel bleiben, nachdem alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft wurden”, sagte Steiger.

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