Chile: Gemeinsame Hilfe für arme Gemeinden / Ein Jahr nach dem Beben ziehen Diakonie und Caritas positive Bilanz

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Caritas international und die Diakonie
Katastrophenhilfe ziehen ein Jahr nach dem schweren Erdbeben in Chile
eine positive Bilanz ihrer gemeinsamen Hilfe beim Wiederaufbau der
zerstörten Regionen. Mit dem lokalen Partner, der Caritas Chile,
haben die beiden kirchlichen Hilfswerke in besonders schwer
zerstörten und armen Regionen an der Pazifikküste und im
Landesinneren ganze Siedlungen wieder aufgebaut und vielen
Betroffenen eine neue Perspektive gegeben. Am 27. Februar 2010 hatte
vor der Küste Chiles ein Erdbeben einen Tsunami ausgelöst und schwere
Verwüstungen angerichtet. Das Beben war mit der Stärke 8,8 auf der
Richterskala eines der fünf schwersten, die jemals gemessen wurden.

„Ein zentraler Punkt dieser ökumenischen Unterstützung ist es,
dass bei der Hilfe der Zusammenhalt in den betroffenen Gemeinden
gestärkt worden ist“, betont Volker Gerdesmeier, Leiter der
Programmabteilung der Diakonie Katastrophenhilfe. Gezielt wurden
benachteiligte Gruppen unterstützt. Denn das Erdbeben hat nach
Einschätzung der Hilfswerke auch die mangelnde soziale Absicherung
vieler Gruppen in der Bevölkerung aufgedeckt, die nicht vom
Wirtschaftswachstum Chiles profitieren.

„Die Kooperation konnte nur so erfolgreich verlaufen“, sagt Oliver
Müller, Leiter von Caritas international, „weil die beiden Hilfswerke
nach denselben Prinzipien arbeiten: Enge Einbeziehung der
Betroffenen, Hilfe zur Selbsthilfe, die Ärmsten zuerst, mittel- und
langfristiger Aufbau.“

So wurden in der Stadt Curanilahue, die in einem der am schwersten
zerstörten Gebiete liegt, unter Einbeziehung der Betroffenen rund 60
zerstörte Häuser wieder aufgebaut und repariert. In manchen Fällen
mussten zuvor die Eigentumsverhältnisse geklärt und ins Grundbuch
eingetragen werden, um den Menschen mit den Landtiteln auch mehr
Sicherheit zu verschaffen. Begleitet wurden diese Maßnahmen durch
umfangreiche Sozial- und Beschäftigungsprogramme. In den
Küstengebieten liegt der Schwerpunkt des Wiederaufbaus darauf,
betroffenen Fischerkooperativen neue Boote und Netze zu finanzieren
und die Infrastruktur wiederaufzubauen.

Spenden mit Stichwort „Chile“ werden weiterhin erbeten:

– Caritas international, Freiburg, Spendenkonto 202 bei der Bank
für Sozialwirtschaft Karlsruhe BLZ 660 205 00,
– online unter: www.caritas-international.de
– Charity SMS: SMS mit CARITAS an die 8 11 90 senden (5 EUR zzgl.
üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Caritas international
4,83 EUR)

Diakonie Katastrophenhilfe, Stuttgart, Spendenkonto 502 707 bei
der Postbank Stuttgart BLZ 600 100 70 oder online
www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/

– Charity SMS: SMS mit NOT an die 8 11 90 senden (5 EUR zzgl.
üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Diakonie
Katastrophenhilfe 4,83 EUR)

Caritas international ist das Hilfswerk der deutschen Caritas und
gehört zum weltweiten Netzwerk der Caritas mit 162 nationalen
Mitgliedsverbänden.

Pressekontakt:
Caritas international, Öffentlichkeitsarbeit, Stephan Günther
0761-200-515) www.caritas-international.de

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