Der Tagesspiegel: Experte warnt vor erhöhter rechtsextremer Terrorgefahr

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Nach der Ermordung des Kasseler
Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU) warnt der Experte für
Rechtsextremismus, Gideon Botsch, vor einer erhöhten Terrorgefahr.
„Die nächsten zwölf bis 18 Monate werden besonders gefährlich“ sagte
der Leiter der Forschungsstelle für Antisemitismus und
Rechtsextremismus des Moses Mendelssohn Zentrums an der Universität
Potsdam im Interview mit dem Tagesspiegel. Als Risikofaktor nennt
Botsch eine von Frust geprägte rechte Szene und verweist dafür auf
das im Vergleich zur Bundestagwahl schlechtere Abschneiden der AfD
bei der Europawahl sowie die rückläufige Aufmerksamkeit für
Straßenproteste wie bei Pegida. Es sei „wahrscheinlich, dass mit dem
Abflauen der Aufmerksamkeit für solche Gruppen die terroristischen
Akte zunehmen werden“. Bis Mitte 2018 hätten diese Gruppen einen
politischen Umsturz propagiert. Das habe nicht funktioniert. Dieser
Frust könnte nun einige Zellen erneut mobilisieren und diese weiter
radikalisieren. Aktuell würden Rechte bereits ihre internationalen
Kontakte reanimieren, etwa zum terroristischen Netzwerk „Combat 18“.

Das vollständige Interview finden Sie unter:

https://www.tagesspiegel.de/politik/rechtsextremismus-nach-der-eur
opawahl-die-naechsten-18-monate-werden-besonders-gefaehrlich/24465240
.html

Pressekontakt:
Der Tagesspiegel
Chefin vom Dienst
Patricia Wolf
Telefon: 030-29021 14013
E-Mail: cvd@tagesspiegel.de
 

Original-Content von: Der Tagesspiegel, übermittelt durch news aktuell

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