Der Tagesspiegel: Gauland verteidigt Höckes umstrittene Hitler-Aussage

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AfD-Vize Alexander Gauland hat die Aussagen seines
Parteikollegen Björn Höcke zur historischen Bewertung Adolf Hitlers
verteidigt. Höcke habe eigentlich gemeint, „dass wenn man Hitler als
absolut böse ansieht, nimmt man ihn aus der Geschichte raus. Dann ist
er eine Figur der Hölle, die wir historisch nicht mehr betrachten
können“, sagte Gauland dem „Tagesspiegel“ (Donnerstagausgabe). Er
bezog sich damit auf eine Aussage, die Höcke gegenüber den „Wall
Street Journal“ gemacht hatte.

Wörtlich hatte Höcke dem US-Medium gesagt: „Das große Problem ist,
dass man Hitler als das absolut Böse darstellt. Wir wissen aber
natürlich, dass es in der Geschichte kein Schwarz und kein Weiß
gibt.“ Höcke wurde daraufhin eine Verharmlosung Hitlers vorgeworfen.

Gauland kann das nicht erkennen. Hitler sei in vielerlei Hinsicht
eine politische Katastrophe und ein Verbrecher gewesen. Doch er sei
durch Wahlen an die Macht gekommen, sei gefördert worden. Durch den
Begriff „absolut böse“ werde das ausgeklammert. „Das ist
ahistorisch“, sagte Gauland.

Online: http://www.tagesspiegel.de/politik/afd-gauland-verteidigt-
hoeckes-hitler-aussage/19487308.html

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