Der Tagesspiegel: Petersburger Dialog in der Krise: Deutsche Organisationen fahren nicht nach Sotschi

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Der Petersburger Dialog ist in der größten Krise
seiner 13-jährigen Geschichte. Mehrere deutsche
Nichtregierungsorganisationen haben ihre Teilnahme an dem Treffen im
russischen Sotschi Ende Oktober nach Informationen des Berliner
„Tagesspiegels“ (Samstagsausgabe) abgesagt. Zeitweise stand deshalb
die ganze Veranstaltung auf der Kippe. Sie könnten nicht „an der
Aufstellung einer Potemkinschen Fassade“ in Sotschi mitwirken,
erklärten der Deutsch-Russische Austausch, die
Heinrich-Böll-Stiftung, der Europäische Austausch sowie Vertreter von
Amnesty International und Greenpeace in einem Brief an die
Bundesregierung, der dem „Tagesspiegel“ vorliegt. Neben dem Krieg in
der Ukraine verweisen die Unterzeichner als Grund für ihre Absage auf
Repressalien gegen zivilgesellschaftliche Organisationen in Russland.
Zugleich fordern sie eine organisatorische, inhaltliche und
personelle Reform des Petersburger Dialogs.

http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland-und-russland-peters
burger-dialog-in-der-krise/10824130.html

Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an: Der Tagesspiegel,
Newsroom, Telefon: 030-29021-14909.

Pressekontakt:
Der Tagesspiegel
Chefin vom Dienst
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