Die Deutschen lieben Katzen

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Für einen Report über Frauen und ihre Haustiere
(„Tierische Liebe“, Ausgabe Heft 6, ab dem 01. 03. 2011 am Kiosk)
fragte die Zeitschrift FÜR SIE: Mit welchem Haustier/welchen
Haustieren teilen Sie Ihr Zuhause?

(Umfrageinstitut EARSandEYES Hamburg, befragt wurden Männer und
Frauen in Deutschland von 16 bis 85).

Die wichtigsten Ergebnisse:

– 55 % der Deutschen teilen ihr Zuhause mit einem oder mehreren
Haustieren.
– Die klaren Favoriten sind Katzen auf Platz eins und Hunde auf
Platz zwei.

Und so verteilen sich die Vorlieben der 1000 Befragten
(Mehrfachnennungen möglich) in Prozentzahlen: Es haben

28 % Katzen,
20 % Hunde,
12 % Fische,
7 % Vögel wie Wellensittich, Papageien und andere,
7 % Nager wie Meerschweinchen, Hamster und Mäuse,
6 % Kaninchen,
2 % Schildkröten

Von den 45 % der Deutschen, die kein Haustier haben, sagen nur 7 %
explizit, dass sie auch keines möchten. Offenbar wären viele bereit,
wenn die Umstände (wie etwa Wohnungsgröße, Zeit oder das Budget für
die Tierhaltung) andere wären.

Mehr Frauen (35 %) als Männer (22 %) haben Katzen. Bei den
Hundehaltern ist der Unterschied nicht so krass: 21 % aller Frauen
und 18 % aller Männer leben mit Hund. Überhaupt fällt auf, dass fast
alle Tierarten etwas mehr bei einem Frauchen zuhause sind – sogar
Mäuse (Männer 1 %, Frauen 2 %).

Unter denjenigen Befragten, die kein Haustier haben, finden sich
besonders viele mit Abitur. Und unter denen, die betonen, dass sie
gar kein Haustier möchten, sind besonders viele mit Fachabitur.

Näheres zu des Deutschen liebstem Haustier, dem Stubentiger:

Katzen sind bei Menschen aller Altersgruppen fast gleich beliebt,
am wenigsten bei 30-39-Jährigen (24 %); ansonsten gehören Katzen für
mehr als ein Viertel der Deutschen einfach zu ihrem Leben dazu (16-19
Jahre: 30 %, 20-29 Jahre: 26 %, 40-49 Jahre: 30 %, 50-59 Jahre: 28 %,
60+: 31 %). Am häufigsten leben Katzen in Zwei- und in
Vier-Personen-Haushalten (je 30 %; 1 Person-Haushalte: 23 %, 5
Personen-Haushalte: 29 %). Auffallend: Der typische Katzenfreund
verfügt über einen Realschulabschluss/Mittlere Reife (38 %;
Fachabitur: 25 %, Abitur: 25 %).

Auf den Hund gekommen:

Anders als bei Katzen, die ziemlich gleichmäßig in allen
Altersgruppen Freunde haben, fällt auf: Hunde sind besonders beliebt
bei Jüngeren: 33 % der Deutschen, die auf den Hund gekommen sind,
sind 16-19 Jahre alt. Vielleicht liegt es an der größeren
Pflegebedürftigkeit der Vierbeiner, dass bei den meist voll im
Berufsleben stehenden 20-60-Jährigen deutlich weniger Hunde zuhause
sind (20-29 Jahre: 14 %, 30-39 Jahre: 15 %, 40-60 Jahre:
durchschnittlich 20 Prozent). Erst über 60-Jährige erfüllen sich
wieder stärker den Wunsch nach einem Hund (26 %). Hunde leben am
häufigsten mit Großfamilien. Offenbar gehört der treue Gefährte und
Spielkamerad für die Kinder in Haushalten mit fünf und mehr Personen
einfach dazu (30 %; Haushalte mit 1 Person: 12 %, 2 Personen: 20%, 3
Personen: 21%, 4 Personen: 24 %).

Bei wem piept–s? 7 % der Haushalte halten einen Vogel, 4 % davon
machen diejenigen mit Wellensittich aus.

Abdruck mit Nennung der Quelle honorarfrei. Interviews mit der
Redaktion möglich.

Für Rückfragen:
Andreas Huss
Redaktion FÜR SIE
Tel.: 040/2717-3517
Fax: 040/2717-2090
E-Mail: andrea.huss@fuer-sie.de

Pressekontakt:
Mona Burmester
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
JAHRESZEITEN VERLAG
Tel.: 040/2717-2493
Fax: 040/2717-2063
E-Mail: presse@jalag.de

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