Digitalisierung der Daseinsvorsorge braucht eine nationale Strategie!

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Zum heutigen Tag der Daseinsvorsorge und
internationalem Tag der öffentlichen Dienste bekräftigte der
Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Dr.
Gerd Landsberg, dass kommunale Infrastrukturen Grundlage und
Lebensadern unseres Wohlstandes und unserer Wirtschaft sind. Er
forderte eine nationale Smart-City-Strategie, die Kommunen und
Unternehmen auf dem Weg in die Digitalisierung begleitet.

Zur kommunalen Infrastruktur gehören Straßen, Brücken und Gebäude
genauso wie Strom- und Wasserversorgung sowie die Abwasser- und
Abfallentsorgung. Zunehmend stellen die kommunalen Unternehmen in
ländlichen Regionen die Versorgung der Bürger und der
mittelständischen Wirtschaft mit schnellen und leistungsfähigen
Breitbandleitungen sicher.

Die kommunale Infrastruktur passt sich den Herausforderungen und
Bedürfnissen an und sorgt für verlässliche und bezahlbare Ver- und
Entsorgung im Sinne des Gemeinwohls. „Anders als bei
Privatunternehmen steht nicht die Gewinnmaximierung, sondern die
Erfüllung der Bedürfnisse der regionalen Gemeinschaft im Vordergrund.
Daher genießen kommunale oder kommunal geprägte Unternehmen
deutschlandweit ein sehr hohes Ansehen bei den Bürgerinnen und
Bürgern“, führte Landsberg mit Blick auf die kommunale Infrastruktur
aus.

Um auch weiterhin der verlässliche Partner der Bürgerinnen und
Bürger zu sein, gehen Kommunen und kommunale Unternehmen zunehmend
bei der Digitalisierung voran. Zur Unterstützung ist eine nationale
Smart-City-Strategie dringend notwendig. „Wir müssen schnell die
richtigen Weichen stellen, um die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes
abzusichern“, sagte Landsberg.

Erforderlich sei dazu eine KfW-Förderrichtlinie „Smarte Kommune“,
die Kommunen und kommunale Unternehmen bei der Digitalisierung der
Prozesse und Angebote unterstützt.

Die klassische Infrastruktur müsse weiterentwickelt und
einheitliche digitale Standards für Kommunen und Unternehmen
entwickelt werden. „Dabei spielen Smart-City und
Smart-Region-Konzepte eine entscheidende Rolle, weil durch die
Vernetzung und Verbindung innerhalb der Städte und Gemeinden
Mehrwerte für die Einwohner und Gewerbetreibenden geschaffen und die
Attraktivität gesteigert werden kann“, so Landsberg abschließend.

(DStGB-Pressemitteilung Nr. 24-2017)

Pressekontakt:
Kontakt:

Franz-Reinhard Habbel
Sprecher des DStGB
Tel.: 030/77307-225
E-Mail: Franz-Reinhard.Habbel@dstgb.de

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