Bonn/Berlin, 12. Oktober 2011 – Trotz aller Kritik
besteht Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) auf dem
Betreuungsgeld. „Bei der Kritik gab es von allen Seiten auch
Zustimmung, sogar mehr als es auf den ersten Blick scheint“, sagte
Schröder im PHOENIX-Interview. Das Betreuungsgeld stehe im
Koalitionsvertrag. „Wir müssen uns jetzt Detail für Detail überlegen,
was wir machen. Da bin ich durchaus optimistisch.“ Zustimmung sieht
sie zum Beispiel bei einer möglichen Unterstützung für
Teilzeitbeschäftigte.
Kritikern, die von einer „Herdprämie“ sprechen, tritt sie massiv
entgegen: „Das ist eine wirkliche Unverschämtheit gegenüber den
Eltern, die sagen, ,wir möchten in den ersten Jahren mit unserem Kind
zu Hause sein–. Es ist eine Unverschämtheit, sie mit ,Herdprämie– im
Grunde als Dummchen zu Hause am Herd zu bezeichnen. Das ist aber
leider auch typisch deutsch und sehr bezeichnend für unsere
familienpolitische Debatte, dass man sich ständig vorwirft, das
falsche Leben zu führen.“
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