Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu Plänen für Bahnreform

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Die Frankfurter Rundschau kommentiert Pläne für
neue Zielvorgaben der Deutschen Bahn:

Das klingt gut: Die Eisenbahn soll in Zukunft dazu da sein,
möglichst viele Menschen möglichst bequem und umweltschonend ans Ziel
zu bringen. Seit der Privatisierung im Jahr 1994 war das Unternehmen
dem Diktat des Profits unterworfen. In der Blütezeit des
Neoliberalismus herrschte der Gedanke vor, Konkurrenz und
Gewinnmaximierung brächten alle anderen Segnungen quasi naturwüchsig
mit sich, und Geld falle auch noch ab. Ein Vierteljahrhundert später
ist aus dem verschuldeten Staatsunternehmen ein verschuldetes
Privatunternehmen geworden, aber dem Wachstum der Notwendigkeiten
fährt es weiter hinterher. Nun also soll die öffentliche
Daseinsvorsorge wieder in den Vordergrund rücken – wenn es
tatsächlich gelingt, die Satzung entsprechend zu ändern. Das ist eine
sehr gute Idee.

Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3989

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