Gabriel: „SPD muss mehr soziale Bewegung werden“ / Mehr Offenheit und weniger „Closed Job“

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Bonn/Leipzig, 23. Mai 2013 – SPD-Parteichef Sigmar
Gabriel hat im PHOENIX-Interview am Rande der Feierlichkeiten zum
150. Jubiläum der SPD ein stärkeres Engagement seiner Partei in der
Gesellschaft gefordert: „Die SPD muss mehr soziale Bewegung werden.“
Schon früher sei man mit diesem Ansatz stark gewesen. „Wenn wir zu
sehr Teil des Staates waren, sind wir schwächer geworden“, warnte er.

Mit Blick auf die Mitgliederentwicklung seiner Partei sagte
Gabriel: „Die Menschen wollen eine Offenheit von Parteien und sich
nicht gleich für ihr ganzes Leben binden. Mit einer größeren
Offenheit erreicht man mehr als mit einem –Closed Job–.“ So sei
jeder, „egal ob er ein Parteibuch hat oder nicht“, bei der SPD
willkommen. Zugleich warnte der SPD-Vorsitzende vor einer zu starken
Aufsplitterung der Gesellschaft bei politischen Themen. Die Menschen
seien „viel distanzierter“ gegenüber Parteien und „organisieren sich
lieber in kleinen Gruppen und zu einzelnen Themen“, so Gabriel.
„Damit wird man die Gesellschaft nicht verändern, und ich bin froh,
dass wieder deutlich mehr junge Menschen eintreten.“

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