Gutes Hören bedeutet Lebensqualität Im April startet wieder die große Hörtour der Fördergemeinschaft Gutes Hören

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(Mynewsdesk) FGH, 2017. Für die einen ist es der ?Hörtest im Vorbeigehen? für die anderen der ?regelmäßige Ohrencheck zur Vorsorge? ? wenn die Hörmobile der Fördergemeinschaft Gutes Hören (FGH) ab 18. April auf große Deutschlandtour gehen, haben die reisenden Hörbotschafter wieder jede Menge Informationen rund um das gute Hören im Gepäck. An erster Stelle stehen dabei die kostenlosen Hörtests, die von den Experten der örtlichen FGH Partnerakustiker in dem schallgedämpften Messraum der Hörmobile durchgeführt werden. Außerdem stehen die Themen Lärmschutz und Hörprävention auf der Agenda. Denn neben vielen anderen Faktoren kann auch lautes Musik hören auf Dauer zu Hörschäden führen. Am sogenannten Quattro Check können Interessierte direkt vor Ort ihre MP3-Player oder Handys einem Lautstärketest unterziehen und die Auswirkungen des eigenen Musikgenusses überprüfen.

?Mit unseren Hörmobil-Aktionen erreichen wir seit Jahren erfreulich viele Menschen?, sagt Christian Hastedt von der Fördergemeinschaft Gutes Hören. ?Damit ist die Hörtour mittlerweile zu einer echten Institution als Vorsorge- und Aufklärungsmaßnahme für gutes Hören in Deutschland geworden. Das zeigt die ausgezeichnete Resonanz und das belegen auch die Ergebnisse der jährlich über 23.000 Hörtests.“ Die Auswertung dieser Testergebnisse zeigt, Schwerhörigkeit ist in jeder Altersstufe vertreten. Dabei nimmt die Zahl der Menschen mit Hörminderungen mit dem Alter zu. So wiesen 12 Prozent der Jugendlichen unter 20 Jahren leichte bis mittelgradige Schwerhörigkeiten auf, während in der Altersgruppe über 60 Jahre nur noch 15 Prozent guthörend waren.

Da sich Hörminderungen in der Regel schleichend einstellen, werden sie von den Betroffenen anfangs kaum bemerkt. Man glaubt, noch alles zu hören, aber vor allem das Verstehen in geräuschvoller Umgebung verschlechtert sich immer mehr. Das geschieht in so kleinen Schritten, dass die ernste Gefahr der Gewöhnung gegeben ist. Die Betroffenen beginnen dann, das gute Hören regelrecht zu vergessen. Dagegen empfehlen Hörexperten regelmäßige Hörtests ab etwa 40 Jahren.

Die Fördergemeinschaft Gutes Hören setzt deshalb auf systematische Hörprävention. Dazu zählen die gezielte Aufklärung über die lebenswichtige Bedeutung des Hörens sowie die grundsätzlich kostenlosen Hörtests nicht nur während der Hörtour, sondern darüber hinaus auch bei jedem der rund 1.500 FGH Partnerakustiker. Die Fachbetriebe bieten umfassende Information und individuelle Beratung sowie professionelle Anpassung von Hörsystemen und intensive Nachbetreuung. Sie sind am gemeinsamen Symbol zu erkennen, dem Ohrbogen mit dem Punkt.

Die Hörtour 2017 findet von April bis Oktober an wechselnden Orten in ganz Deutschland statt. Die Hörmobile stehen in Fußgängerzonen und auf belebten Plätzen und bieten Informationen rund um das Hören und kostenlose Hörtests. Termine und Orte im Internet unter: www.fgh-info.de

Verwendung und Nachdruck des Textes honorarfrei mit Quellennachweis: „FGH“

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