Berlin ? Am heutigen Montag läuft mit „In the Land of Blood and Honey“ (2011) das Regiedebüt von Angelina Jolie im Berliner CENTRAL Kino im Rahmen des „Monthly Screening“ der Cinema for Peace Foundation. Der Film setzt sich mit den Kriegsverbrechen in Bosnien und Herzegowina während der 1990er Jahre auseinander. Der Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Hans-Jürgen Beerfeltz, hält die einleitende Ansprache über die Aktivitäten des BMZ auf dem Balkan und die Rolle von ehrenamtlich engagierten Prominenten in der Entwicklungszusammenarbeit. Dazu erklärte der Staatssekretär vorab: „Angelina Jolie erzählt in ihrem Film in eindringlichen Bildern vom Krieg in Bosnien. Sie macht die Schrecken anschaulich und erinnert uns damit an eine Tragödie, die sich im Herzen Europas abspielte.“
Bereits im Februar würdigte das BMZ das Engagement von Angelina Jolie als UNHCR-Sonderbotschafterin bei der Cinema for Peace-Gala. Das BMZ unterstützt mit einer Million US-Dollar ein Wohnprojekt für Flüchtlinge in der bosnischen Gemeinde Gorazde, das gemeinsam mit dem Hochkommissar für Flüchtlinge realisiert wird. „Der Krieg in Bosnien und Herzegowina ist zwar beendet, die Folgen sind allerdings vielerorts spürbar. Das BMZ ist vor Ort aktiv. Ich freue mich sehr, dass Angelina Jolie mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz für Aufmerksamkeit für die Lage in Bosnien und Herzegowina sorgt. Sie schafft mehr Sichtbarkeit für die Situation der Bevölkerung und wirbt für mehr Engagement“, führte Staatssekretär Beerfeltz aus. Bosnien und Herzegowina gehört zu den Ländern, die Deutschland im Rahmen thematischer und regionaler Programme fördert. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit unterstützt das Land vor allem in den Bereichen Wirtschaftsreform und Aufbau der Marktwirtschaft, Verbesserung der Infrastruktur für die Wasser- und Energieversorgung sowie Stabilisierung der Demokratie und des Rechtsstaats.
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