Zum Kabinettsbeschluss des Startchancen- und Qualitätsentwicklungsgesetzes (SCQEG) erklärt Thomas Mähnert, Mitglied des Bundesvorstandes:
„Die Johanniter begleiten als größter freigemeinnütziger Kita-Träger bundesweit rund 50.000 Kinder in fast 700 Kitas. Frühkindliche Bildung steht dabei ebenso im Mittelpunkt wie kreative Projekte und Raum für freie Entfaltung. Jedes Kind wird individuell bedarfsgerecht in seiner Entwicklung begleitet.
Das Ziel des SCQEG begrüßen wir ausdrücklich: bundesweite Qualitätsstandards und die zusätzlichen personellen Ressourcen für Einrichtungen mit Kindern in herausfordernden Lagen sind wichtige Maßnahmen für mehr Chancengerechtigkeit. Positiv ist zudem, dass Fachberatung erstmals gesetzlich verankert wird. Die gesetzliche Festschreibung einer angemessenen Personalausstattung wurde aus dem Entwurf gestrichen. Hier muss klar sein: Nur mit genügend fachlich qualifizierten Kräften lassen sich inklusive Förderung und alltagsintegrierte Sprachbildung verlässlich leisten.
Ein hoher Bildungsanspruch an Kitas und gleiche Startchancen für alle Kinder sind das richtige Ziel. Dieses kann jedoch nur erreicht werden, wenn Bund, Länder und Kommunen gleichermaßen Verantwortung übernehmen. Der Bund setzt hier einerseits bundesweite Qualitätsstandards und zieht sich zugleich sukzessive aus der Finanzierung zurück. Das passt nicht zusammen. Wir setzen uns daher für entsprechende Nachbesserungen im Gesetzgebungsprozess ein.“
Kitas bei den Johannitern
Ob spielen, lernen oder die Welt entdecken: Als größter freigemeinnütziger Kita-Träger bieten die Johanniter Kindern Räume zur freien und sorgenfreien Entfaltung nach ihren Bedürfnissen. Die Johanniter-Kitas entlasten Familien – mit fast 700 Einrichtungen in ganz Deutschland und vielfältigen pädagogischen Konzepten, von der Waldkita über die Montessori-Kita bis zur betrieblichen Einrichtung und dem Familienzentrum. Unsere Kindertageseinrichtungen stehen Kindern ab vier Monaten bis zur Einschulung (und teils sogar darüber hinaus) offen – unabhängig von Herkunft, Religion oder Lebensumständen. Pädagogische Teams sorgen mit Nähe, Qualität und individueller Begleitung für ein liebevolles Umfeld. Die Johanniter sind anerkannter Träger der freien Kinder- und Jugendhilfe und betreiben neben Krippe und Kindertageseinrichtungen auch Horte bzw. außerschulische Ganztagsangebote, offene Jugendangebote sowie Angebote der ambulanten und stationären Hilfen zur Erziehung.
Über die Johanniter-Unfall-Hilfe
Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist mit 35.000 Beschäftigten, mehr als 44.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und 1,1 Millionen Fördermitgliedern eine der großen Hilfsorganisationen in Deutschland und zugleich ein bedeutendes Unternehmen der Sozialwirtschaft. Die Johanniter engagieren sich in den Bereichen Rettungs- und Sanitätsdienst, Katastrophenschutz, Betreuung und Pflege von alten und kranken Menschen, Fahrdienst für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Hospizarbeit und anderen Hilfeleistungen im karitativen Bereich sowie in der humanitären Hilfe im Ausland. Mehr Informationen unter www.johanniter.de/johanniter-unfall-hilfe
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