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FDP fordert: Westen muss in Afghanistan standhaft sein

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Die sicherheitspolitische Sprecherin der
FDP-Bundestagsfraktion, Elke Hoff, hat den Westen aufgefordert, trotz
der jüngsten Anschläge in Afghanistan standhaft zu bleiben. „Dass die
Lage sich in den Sommermonaten zuspitzt, war klar und ergibt sich
auch aus der Erfahrung der vergangenen Jahre“, sagte sie dem „Kölner
Stadt-Anzeiger“ (Dienstag-Ausgabe). „Die Taliban müssen jetzt
versuchen, durch wesentlich spektakulärere Auftritte von ihrer
eigenen operativen Schwäche abzulenken. Denn im offenen Feld stellen
sie sich keiner Auseinandersetzung mehr. Sie fokussieren sich
stattdessen auf die Moral in den Isaf-Mitgliedstaaten, um diese durch
entsprechende Debatten zu erschüttern.“ Hoff mahnte: „Entscheidend
ist, dass wir Politiker, die die Soldaten in den Einsatz schicken,
ihnen nicht die Unterstützung entziehen. Wir müssen uns da klar
bekennen.“

Der SPD-Verteidigungsexperte Hans-Peter Bartels äußerte sich
ähnlich. „Wir wussten, dass Afghanistan jetzt in einer entscheidenden
Phase ist“, erklärte er dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. „Die Taliban
versuchen, die Übergabe von Verantwortung an die afghanischen
Behörden mit allen Mitteln zu torpedieren. Davon darf man sich nicht
beirren lassen. Die afghanischen Behörden und die Nato müssen
zusammenstehen.“ Die Antwort der Taliban auf das Vorgehen der Nato
sei „reiner Terror“, so Bartels – Terror gegen die afghanischen
Behörden, gegen die afghanische Bevölkerung und gegen die Nato. Dem
dürfe man sich nicht beugen.

Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
Politik-Redaktion
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