Kölner Stadt-Anzeiger: „Das ist ein endgültiger Weckruf für die internationale Gemeinschaft“ Medizinethikerin Christiane Woopen kritisiert Geburt des ersten genomeditierten Babys in China

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Die Medizinethikerin Christiane Woopen fordert die
internationale Gemeinschaft zum Handeln auf, nachdem in China die
ersten genomeditierten Babys zur Welt gekommen sein sollen,. „Mit den
Nachrichten aus China über die Geburt geneditierter Kinder, egal ob
sie stimmen oder nicht, hören wir den endgültigen Weckruf für die
internationale Gemeinschaft, die Integrität und Glaubwürdigkeit der
Wissenschaft angesichts ihrer grundstürzenden Auswirkungen auf die
Menschheit zu garantieren“, sagte Woopen dem „Kölner Stadt-Anzeiger“
(Dienstag-Ausgabe).

„Unabhängig davon, wie man genverändernde Eingriffe am
menschlichen Embryo zum Zwecke der Forschung bewertet, hält es die
überwältigende Mehrheit der Forscher schon aus wissenschaftsethischen
Gründen für unverantwortlich zum jetzigen Zeitpunkt mit CRISPR
veränderte Embryonen für die Fortpflanzung zu verwenden. Noch viel zu
unklar sind die damit verbundenen Risiken für das geborene Kind und
die nachfolgenden Generationen“, erklärte die Kölner
Wissenschaftlerin. Darüber hinaus verstoße ein solcher Eingriff in
das embryonale Genom im Rahmen der Fortpflanzung gegen internationale
Menschenrechtsdokumente. „Die chinesischen Forscher haben
Menschenrechte verletzt und der Vertrauenswürdigkeit der Wissenschaft
schweren Schaden zugefügt. Das sollte die internationale Gemeinschaft
nicht dulden“, sagte Woopen.

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Kölner Stadt-Anzeiger
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Telefon: 0221 224 2080

Original-Content von: Kölner Stadt-Anzeiger, übermittelt durch news aktuell

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