LVZ: FDP empört über MP Haseloffs Verlangen nach einem Maulkorb für Vizekanzler Rösler / Keine Griechenland-Rettung ohne Rücksicht auf die Kosten

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Die Aufforderung von Sachsen-Anhalts
Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) an FDP-Vizekanzler Philipp
Rösler, sich in der Euro-Debatte der Position der Kanzlerin
„unterzuordnen“, ist auf Empörung bei der FDP gestoßen. Jan Mücke,
Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium und
FDP-Bundesvorstandsmitglied, meinte gegenüber der „Leipziger
Volkszeitung“ (Freitag-Ausgabe): „Haseloff kann seine Maulkörbe gern
an seinen Koalitionspartner in Sachsen-Anhalt verteilen, die FDP
lässt sich jedenfalls nicht den Mund verbieten!“

Offenbar wolle der Ministerpräsident „Griechenland retten, koste
es, was es wolle“. Dabei habe Philipp Rösler lediglich die pure
Selbstverständlichkeit geäußert, eine geordnete Insolvenz von
Griechenland müsse möglich sein, weil sonst der deutsche Steuerzahler
für die unverantwortliche griechische Schuldenpolitik haften würde.
„So etwas gibt es nicht einmal auf kommunaler Ebene in
Sachsen-Anhalt. Dort haftet die Stadt Halle auch nicht für die
Schulden der Stadt Magdeburg und umgekehrt“, meinte Mücke, der
Haseloff eine neuerliche „Anti-FDP-Tirade“ vorhielt.

Pressekontakt:
Leipziger Volkszeitung
Büro Berlin

Telefon: 030/233 244 0

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