Martin Schöffel: Waldumbau stellt Waldbauern und Jäger vor neue Herausforderungen

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„Das forstliche Gutachten ist eine wichtige
Grundlage zur Beurteilung der Situation der Waldverjüngung sowie ihre
Beeinflussung durch Schalenwild. Keine Frage: Die Herausforderungen
beim Waldumbau sind angesichts des Klimawandels riesig. Wir sind beim
Waldumbau aber bereits auf einem guten Weg. Es zählt vor allem der
tatsächliche Aufwuchs gesunder Bäume für die Beurteilung unserer
Wälder. Unser Dank gilt hier Waldbauern und Jägern gleichermaßen“, so
Martin Schöffel, der neue agrarpolitische Sprecher der CSU-Fraktion
im Bayerischen Landtag.

Bei der langfristigen Betrachtung der Verjüngungssituation könne
man einen deutlichen Rückgang des Leittriebverbisses und eine
deutliche Zunahme klimatoleranter Baumarten feststellen. Seit 2012
sei die Situation konstant, weitere Verbesserungen seien regional
festzustellen. „Im Bergwald ist allerdings ein Anstieg des
Leittriebverbisses bei der Tanne festzustellen, der weiter analysiert
werden muss“, so der CSU-Agrarpolitiker.

„Der Waldumbau ist uns ein äußerst wichtiges Thema“, so Schöffel.
Und weiter: „Das diesjährige Trockenjahr verbunden mit heftigen
Stürmen und einer massiven Zunahme des Borkenkäfers hat uns vor Augen
geführt, wie gefährdet unser klassischer Wirtschaftswald ist.“ Bayern
werde seine Waldbauern dabei nicht im Stich lassen, sondern die
Verjüngungssituation ehrlich aufnehmen.

„Wir danken unseren Jägerinnen und Jägern für ihren Einsatz für
einen angepassten Wildbestand in unseren Wäldern. Waldumbau geht nur
mit der Jagd und nicht gegen sie“, betont Alexander Flierl,
Berichterstatter der CSU-Fraktion zu jagdpolitischen Fragen. Die
SPD-Forderung nach Bußgeldern für Jäger weist die CSU-Fraktion
entschieden zurück. „Mehr Engagement von Jägern fordern und
gleichzeitig Jäger verunglimpfen ist völlig absurd“, so Flierl.
Ebenso würden Änderungen im Jagdrecht, wie einer Verkürzung der
Jagdpachtdauer, die die Grünen ins Spiel brachten, eine klare
Absage erteilt. Daneben werde angestrebt, das forstliche Gutachten
zusammen mit Waldbauern und Jägern fortzuentwickeln.

Brennpunkte und langfristig –rote Reviere–, also Wälder mit hohem
Verbiss, müssen genauer unter die Lupe genommen, die Situation der
dortigen Wälder, des Wildes und die Verjüngungssituation bewertet und
entsprechende Maßnahmen im Benehmen mit allen Beteiligten angegangen
werden. „Wir bekennen uns ausdrücklich zum bayerischen Weg in der
Forstpolitik mit dem Grundsatz –Schützen durch Nutzen–. Der
klimagerechte Waldumbau ist nur mit den Waldbesitzern zu schaffen,
die schon immer nach dem Grundsatz der Nachhaltigkeit gehandelt
haben“, betonte der Abgeordnete Klaus Steiner abschließend.

Pressekontakt:

Franz Stangl
Pressesprecher
Telefon: 089/4126-2496
Telefax: 089/4126-69496
E-Mail : franz.stangl@csu-landtag.de

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Stellv. Pressesprecher
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Telefax: 089/4126-69489
E-Mail: sebastian.dorn@csu-landtag.de

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Stellv. Pressesprecher
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Telefax: 089/4126-69452
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