Martin Schulz zum Tomatenwurf gegen die Kanzlerin: / Martin Schulz: „Wer Kandidatinnen oder Kandidaten mit Tomaten beschmeißt, hat einen an der Waffel“/ EuGH-Urteil „enormer Fortschritt“

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Martin Schulz hat den Tomatenwurf auf Kanzlerin
Angela Merkel scharf verurteilt. Am Rande einer
Wahlkampfveranstaltung in Dortmund sagte der SPD-Herausforderer dem
Nachrichtensender N24:

„Wer Kandidatinnen oder Kandidaten mit Tomaten beschmeißt, hat
einen an der Waffel.“

Zum EuGH-Urteil gegen Ungarn und die Slowakei sagte Schulz:

„Ich fand die Klage ungerechtfertigt. Und dass die EuGH-Richter
jetzt gesagt haben, die Klage ist ungerechtfertigt und der Beschluss
zur solidarischen Verteilung von Flüchtlingen ist rechtens und
rechtlich bindend für alle Mitgliedstaaten, ist ein enormer
Fortschritt, weil damit ein Land wie die Bundesrepublik Deutschland
oder Italien oder Griechenland nicht mehr alleine gelassen wird von
Ländern, die sehr wohl viel Geld aus dem EU-Haushalt bekommen – und
dann auch sagen –Geld? Geld, JA BITTE!– aber –Flüchtlinge, Menschen?
NEIN DANKE!–, die haben heute verloren, die, die so denken.“

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