Die amerikanische Übungszone wäre unbemerkt auf
die gesamte Oberpfalz ausgedehnt worden, hätte SPD-Mann Reinhard
Strobl die Flugpläne der US-Army nicht öffentlich gemacht. Nun gibt
es vorerst keine Drohnenflüge über zivile Köpfe, aber ebenso wenig
gibt es eine Entwarnung. Bald werden die Drohnen umhersummen, das ist
sicher. Verboten wurden die Drohnenflüge außerhalb der Übungsplätze
nicht – nur für die Hunter-Drohnen gilt ein eingeschränktes Verbot.
Und wer die Truppenübungsplätze befürwortet, muss auch mit den
„Unmanned Arial Systems“ leben. Drohnen gehören zur Kriegsführung der
USA, diese müssen gesteuert und Piloten dafür ausgebildet werden –
und das wird auch bei der US-Garnison Bavaria, der größten außerhalb
der USA geschehen. Der neuer Kommandeur Colonel Colbrook ist ein
Drohnenexperte. All das wird sich nicht stoppen lassen, solange
Drohnenkriege auf der ganzen Welt geführt werden – und solange
Deutschland durch eine einseitige Freundschaft zu den USA ein
Bestandteil davon ist.
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