Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Kriminalität Getötete chinesische Studentin: Spur führt nicht zum Mord in Halle

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Der Abgleich der DNA-Spuren, die Rechtsmediziner an
der Leiche der getöteten Chinesin in Dessau gefunden haben, hat am
Freitag ein erstes Ergebnis erbracht. Das berichtet die in Halle
erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Samstagausgabe). Der
computergestützte Vergleich mit den DNA-Spuren von einer im Februar
2014 in Halle ermordeten bulgarischen Studentin führte nach
Informationen der Zeitung zu keiner Übereinstimmung. Demnach kann es
sich, wie es aus Ermittlerkreisen verlautet, nicht um denselben Täter
handeln. Viele besorgte Menschen in Sachsen-Anhalt waren nach dem
Mord in Dessau von einem möglichen Serienkiller ausgegangen, da zudem
in jüngster Zeit auch noch in Leipzig eine zerstückelte Frauenleiche
gefunden worden war. Diese Variante kann nun offenbar ausgeschlossen
werden. Dass es überhaupt verwertbare DNA-Spuren gibt, hatte die
Zeitung am Vortag erstmals berichtet. Diese Information wurde am
Freitagmittag von der Staatsanwaltschaft bestätigt.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

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