Mitteldeutsche Zeitung: zu Kindergeld in der EU

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Nicht nur die österreichische Bundesregierung,
sondern auch die deutschen Befürworter einer solchen
Kindergeld-Staffelung aus den Reihen der CSU wollten erreichen, dass
überbordende staatliche Leistungen nicht mehr länger als Lockmittel
für die Einwanderung dienen sollen. Der Vorstoß zeigt aber beim
genauen Hinsehen, dass er die Falschen trifft. Denn die Regelung, um
die es jetzt geht, zielt auf Gastarbeiter im besten Wortsinn, also
Menschen, die hierzulande das tun, was auch deutsche Arbeitnehmer
leisten, indem sie arbeiten und Abgaben generieren. Wer gegen den
Missbrauch staatlicher Sozialleistungen vorgehen will, sollte die
Kontrollen verbessern, aber nicht gleich das ganze System abschaffen.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

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