Mitteldeutsche Zeitung: zum Amri-Untersuchungsausschuss

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Natürlich gibt es zwischen den Sicherheitsbehörden des Bundes und
der Länder das, was man neudeutsch “blame game” nennt: Die Verantwortung dafür,
dass der Tunesier Anis Amri trotz zahlreicher Hinweise auf seine Gefährlichkeit
morden konnte, wird hin- und hergeschoben. Ähnliches gab es beim
“Nationalsozialistischen Untergrund” (NSU) auch schon. Gleichwohl scheint es
hier um mehr zu gehen. Es steht der Vorwurf der Vertuschung im Raum. Ohnehin ist
es nicht das erste Mal, dass der Untersuchungsausschuss Neues zu Tage fördert.
Erst kürzlich tauchte ein bisher unbekanntes Video auf. Nicht zuletzt mit
Rücksicht auf die Hinterbliebenen, die nicht zum ersten Mal Klage erheben,
sollte der Untersuchungsausschuss nun reagieren. Dazu gehört, den in Verdacht
geratenen Ex-Innenminister Thomas de Maizière (CDU) zu hören. Dies ist auch in
seinem eigenen Interesse.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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