Mittelstand muss beim dritten Triell im Mittelpunkt stehen

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Zum gestrigen Triell erklärt Der Mittelstand.BVMW Bundesgeschäftsführer Markus Jerger:

„Das gestrige Triell war eine Ohrfeige für den Mittelstand. Die wichtigste wirtschaftliche Kraft unseres Landes, der wir Innovation, Steuereinnahmen, Wachstum und Wohlstand verdanken, war für Triellanten und Moderatoren keine Erwähnung wert. Stattdessen überzogen sich die Kanzlerkandidaten von Union, SPD und Grünen mit gegenseitigen Schuldzuweisungen und verloren sich in nicht zukunftsrelevanten Details.

Erschreckende Wissenslücken in Wirtschaftsfragen offenbarte Annalena Baerbock. Wer „Reiche“ steuerlich stärker belasten will, sollte wissen, dass die Mehrheit der mittelständischen Betriebe als Personengesellschaften Einkommensteuer zahlen. Sie blieb auch eine Antwort auf die Frage schuldig, wie die von den Grünen geforderten Milliardeninvestitionen nachhaltig finanziert werden sollen.

Das Triell-Format bedarf aus Sicht des unternehmerischen Mittelstands dringend inhaltlicher und formaler Korrekturen. So muss der Mittelstand beim dritten Triell im Mittelpunkt stehen. Zudem bildet die Beschränkung auf drei Diskutanten weder die Mehrheitsverhältnisse im Deutschen Bundestag noch mögliche Koalitionsbildungen oder gar die Parteienlandschaft insgesamt adäquat ab.

Die zukünftige Prosperität und ein wirtschaftlicher Neustart sowie die Lösung der dringend anstehenden Transformation Deutschlands sind nur mit dem Mittelstand und seinen über 20 Millionen Beschäftigten möglich.“

Pressekontakt:

BVMW Pressesprecher
Eberhard Vogt
Tel.: 030 53320620
Mail: presse@bvmw.de

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