Neue OZ: Gespräch mit Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie-und Handelskammertages

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Deutscher Industrie-und Handelskammertag fordert
Neuausrichtung der deutschen Politik

„Schwerpunkt auf Wachstum nicht auf Verteilen“ – Wansleben: Der
Rückenwind ist weg

Osnabrück.- Der Deutsche Industrie-und Handelskammertag (DIHK) hat
nach der gedämpften Wachstumsprognose führender
Wirtschaftsforschungsinstitute eine Neuausrichtung der deutschen
Politik gefordert. In einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker
Zeitung“ (Freitag) erklärte Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben:
„Der konjunkturelle Rückenwind ist weg. Im Außenhandel bläst uns der
Wind inzwischen sogar ins Gesicht.“ Die Unternehmen bräuchten
dringend wieder mehr Zuversicht, um in Deutschland stärker zu
investieren. „Dazu muss die Politik jetzt die Prioritäten neu setzen
– vom Verteilen auf Wachstum“, forderte der
DIHK-Hauptgeschäftsführer. Es sei fraglich, ob Konsum und Wohnungsbau
die derzeitige Eintrübung auf Dauer ausgleichen könnten. Die
DIHK-Prognose von 1,5 Prozent Wachstum in diesem Jahr rücke in weite
Ferne.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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