Neue OZ: Interview mit Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD)

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Bundesregierung will mehr Geld für Kampf gegen
Radikalisierung und Terrorismus

Bundesfamilienministerin Schwesig fordert: Prävention verstärken

Osnabrück.- Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) drängt
angesichts des Zulaufs junger Leute zur islamistischen Terror-Miliz
IS auf eine Aufstockung des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gegen
Rechtsradikalismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit. In einem
Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag) sagte
Schwesig: „Angesichts der vielen Probleme, die in den letzten Jahren
sichtbar zugenommen haben in den Bereichen Rechtsextremismus,
Antisemitismus, Islamismus, Radikalisierung werbe ich im Parlament
für eine Aufstockung des Bundesprogramms. Wir können nicht zulassen,
dass junge Leute, die in Deutschland aufgewachsen sind, in ein
anderes Land gehen, um sich dem Terrorismus anzuschließen. Da müssen
wir auch präventiv arbeiten.“ Das Programm „Demokratie leben!“
startet Anfang 2015. Es ist mit 30,5 Millionen Euro ausgestattet,
davon sind drei Millionen Euro für Projekte gegen
Radikalisierungstendenzen vorgesehen. Aktuell läuft gerade die so
genannte Interessenbekundungsphase, in der Gelder beantragt werden
können.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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