neues deutschland: Juso-Chefin Johanna Uekermann will Wahlalter auf null Jahre absenken

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Die Juso-Vorsitzende Johanna Uekermann hat sich für
ein Wahlrecht ab der Geburt ausgesprochen. „Der Weg zum allgemeinen
Wahlrecht war lang. Wir sollten ihn jetzt zu Ende gehen, die
Diskriminierung von Kindern und Jugendlichen beenden und das
Wahlalter auf null festlegen“, schreibt die SPD-Politikerin in einem
Gastbeitrag für die in Berlin erscheinende Tageszeitung „neues
deutschland“ (Samstagausgabe). Jeder, der unter 18 Jahre alt ist,
könne dann wählen, wenn er sich für die Wahlen registriert. Uekermann
spricht sich weiter dafür aus, das gleiche Stimmgewicht für jeden
Wähler beizubehalten. „Ein Familienwahlrecht, bei dem Eltern
treuhänderisch für ihre Kinder abstimmen, würde nicht nur dieses
elementare Demokratieprinzip unterwandern. Es wäre vor allem kein
Beitrag, um die Selbstbestimmung von Kindern und Jugendlichen zu
stärken.“ Statt der Kinder profitierten dann die Eltern.

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