Niedersächsischer Bildungsminister kritisiert Lehrerverbände

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Niedersächsischer Bildungsminister kritisiert Lehrerverbände

Tonne zu Debatte über Selbsttests: Reflexhafte Forderung nach Personal und medizinischer Bildung unnötig

Osnabrück. Der niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) kritisiert die Reaktion von Lehrerverbänden auf Selbsttests an niedersächsischen Schulen. Gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) erklärte Tonne: „Ich habe mich sehr gewundert, dass einige Funktionäre aus den Bildungsverbänden die Selbsttests schon kritisieren, bevor sie auch nur einen einzigen Test ausprobiert haben.“

Es müsse im Interesse aller sein, Schule noch sicherer zu machen und den Kindern ein gutes Angebot zu machen, so Tonne. „Es handelt sich um Laientests, die selbstverständlich auch von Schülerinnen und Schülern und von Lehrkräften eingesetzt werden können.“ Die Lehrer müssten sich keine Sorgen machen: Sie testeten die Kinder nicht und hafteten auch nicht dafür. Medizinische Vorbildung sei nicht nötig – ebenso wenig wie weiteres Personal. „Die reflexhafte Forderung nach derlei Dingen scheint mir auch nicht von der Mehrheit der Lehrkräfte getragen zu sein“, so Tonne. „Selbsttests sind etwas Neues. Neues will gelernt und geübt sein. Kein Ort – neben dem Elternhaus – ist besser geeignet, um zu üben, als die Schule.“ Tonne warb daher für die Teilnahme an den Tests. „Nach Ostern starten wir mit wöchentlichen Tests. Vorher werten wir die Erfahrungen umfänglich aus.“

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