NOZ: Industrie- und Handelskammertag fordert bei Klimapolitik „wirtschaftliche Vernunft“

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Industrie- und Handelskammertag fordert bei
Klimapolitik „wirtschaftliche Vernunft“

„Neun von zehn Unternehmen wollen zusätzliche Maßnahmen“ –
Präsident Schweitzer warnt aber vor „unzumutbaren Belastungen“

Osnabrück. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat
das „wachsende Interesse“ seiner Mitgliedsunternehmen an Klimapolitik
betont. „Wir brauchen ein stimmiges Gesamtpaket, mit dem sich
Klimaziele effizient und in wirtschaftlich vernünftiger Weise
erreichen lassen“, sagte Präsident Eric Schweitzer der „Neuen
Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). Daran müssten sich die Beschlüsse der
Bundesregierung messen lassen.

Mit Blick auf die Beratungen des Klimakabinetts sagte Schweitzer,
neun von zehn Unternehmen unterstützten zusätzliche Maßnahmen für den
Klimaschutz. Klar müsse aber sein, dass der Weg dahin in erster Linie
über Anreize für klimafreundliche Produkte sowie für Forschung und
Innovation führe. „Bei den bevorstehenden Entscheidungen des
Klimakabinetts kommt es für die deutsche Wirtschaft darauf an, die
richtigen Weichen zu stellen“, sagte der DIHK-Präsident. Er warnte
vor unzumutbaren Belastungen. „Da es beispielsweise für den
Schwerlastverkehr noch keine Elektro- und Wasserstoff-Lkw gibt,
verursacht eine CO2-Bepreisung bei den betroffenen Unternehmen zwar
Kosten, bringt aber bis auf Weiteres nichts für den Klimaschutz“,
unterstrich Schweitzer.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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