Schlachthof Bad Iburg: Betrieb wird nach
Tierqual-Vorwürfen aufgelöst
Keine Schlachtung mehr am Standort – Anwalt: Mit sofortiger
Wirkung
Osnabrück. Nach den massiven Tierqual-Vorwürfen gegen einen
Schlachthof in Bad Iburg wird das Unternehmen liquidiert. Das
bestätigte der Anwalt des Geschäftsführers des Betriebes der „Neuen
Osnabrücker Zeitung“. Sein Mandant löse „mit sofortiger Wirkung“ den
Schlachthof auf und werde die entsprechenden Gesellschaften
abwickeln, sagte Anwalt Jürgen Restemeier. „Auch der Eigentümer des
Gebäudes wird den Schlachtbetrieb nicht wieder aufnehmen oder das
Gebäude als Schlachtbetrieb verpachten.“
Zuvor hatten Tierrechtsaktivisten des Vereins „Soko Tierschutz“
Bildmaterial aus dem Betrieb im Landkreis Osnabrück veröffentlicht.
Darauf zu sehen sind mutmaßlich schwerwiegende Tierschutzverstöße. So
werden etwa liegende Kühe per Seilwinde von Anhängern in den
Schlachthof gezogen. Die Staatsanwaltschaft in Oldenburg hat
Ermittlungen gegen den Geschäftsführer sowie zwei amtlich bestellte
Veterinäre eingeleitet. Diese hätten die Einhaltung des Tierschutzes
in dem Betrieb überwachen sollen.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell
